Elevate 2021: Momentum

Ein Radio Helsinki-Sendeschwerpunkt vom 4. bis 8. August.

Elevate-Festival 2021: Momentum

Graz, 4.-8. August 2021

Bewegte Zeiten!

Ein Festival wie Elevate lebt von der Zuspitzung auf einige wenige Tage im Jahr. Ein Momentum soll entstehen: Das „Festival-Momentum“. Es soll ja etwas bewegt werden – nicht nur in den Köpfen sondern auch physisch. Fünf Tage Programm mit viel Musik, Kunst und politischem Diskurs zum Festival Thema Momentum starten am 4. August. Diese und viele weitere Fragestellungen werden im Diskursprogramm des Elevate Festivals 2021 thematisiert. Mehr auf Elevate-Festival.

Radio Helsinki wird ausgewählte Veranstaltungen des Diskursprogramms live übertragen und sich in verschiedenen Sendungen mit dem Festival auseinandersetzen.

 


Programmübersicht

28. Juli 2021:
Von Unten: Diskurs Daniel Erlacher im Interview

04. Aug 2021:
Elevate Eröffnung

05. Aug 2021:
Ariadne von Schirach spricht zum Festivalthema „Momentum“

05. Aug 2021:
Pandemie Psychoanalyse

05. Aug 2021:
Entwerfen, Entfernen, Entleeren (Entarten, Entfallen, Entern)

06. Aug 2021:
Soziale Bewegungen, autoritäre Versuchungen?

07. Aug 2021:
Momentum in the Matrix

07. Aug 2021:
Storytelling Momentum

07. Aug 2021:
The new Frontiers of Investigative Journalism

08. Aug 2021:
Klimakrise Momentum






Programm wird laufend ergänzt!

© Lupi Spuma

Das VON UNTEN-Sommerprogramm

Die VON UNTEN-Redaktion macht von 2. August bis 2. September eine Sommerpause. Zu den gewohnten Sendezeiten hört ihr eine Auswahl an Sendungen und Beiträgen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN im Gespräch:
Montag, 17 Uhr
Wiederholungen: Dienstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ein Best of der Sendungen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN – das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki:
Mittwoch, 17 Uhr
Wiederholungen: Donnerstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ausgewählte Beiträge, die wir 2021 gestaltet haben.

#Stimmlagen – das Infomagazin der Freien Radios in Österreich:
Donnerstag, 17 Uhr
Wiederholungen: Freitag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Alle Beiträge der VON UNTEN-Redaktion aus dem Jahr 2021 sowie die Beiträge aller produzierenden Redaktionen zum Schwerpunkt „Tag der Freien Medien“ im Juni 2021.

Das Format Podcasts! (Dienstag 17 Uhr, Wiederholungen Mittwoch 7.30 Uhr und 12 Uhr), mit einer VON UNTEN-Auswahl von Podcasts unserer Kolleg:innen beim Bündnis Alternativer Medien sowie anderer Podcaster:innen, entfällt von 3. bis 25. August. Ab 31. August gibt es wieder neue Ausgaben.


Ab 6. September gibt es wieder neues Programm aus der VON UNTEN-Redaktion.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer.

 


Unerzählte Geschichte – Unerzählte Geschichten

50 Jahre "Gastarbeit" in Österreich nahmen wir zum Anlass für eine Sendereihe und zwei Veranstaltungen zum Thema in Kooperation mit JUKUS.

Die Sendereihe entstand in enger Kooperation mit der Ausstellung „Avusturya! Österreich! 50 Jahre türkische Gastarbeit in Österreich“ des Vereins JUKUS, die vom 3.-22.12.2014 im GrazMuseum zu sehen war.

Die Erstausstrahlungen fanden zwischen 7.12.2014 und 22.2.2015 auf Radio Helsinki statt. Weitere Freie Radios strahlten die Sendereihe teilweise oder zur Gänze in ihrem Sendegebiet aus.

Alle zwölf Sendungen können im Cultural Broadcasting Archive nachgehört werden.

In Ergänzung zur Sendereihe organisierten wir zwei Veranstaltungen in Kooperation mit dem Verein JUKUS.

Buchpräsentation: 50 Jahre türkische GAST (?) ARBEIT in Österreich

Donnerstag, 4.12.2014 um 18:30 Uhr | Radio Helsinki Funkhaus | Schönaugasse 8, Graz

Podiumsdiskussion: „Es wurden Arbeiter gerufen, doch es kamen Menschen an“

Donnerstag, 11.12.2014 um 19 Uhr | GrazMuseum – Gotische Halle | Sackstraße 18, Graz

Dieses Projekt wurde vom Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen privaten Rundfunks finanziell unterstützt.

More information about this event…


Projektlaufzeit

01.06.2014 – 31.12.2015

Kontakt

Barbara Belic, Manfred Kinzer, Özgür Kiyar, Irene Meinitzer, Marlies Pratter, Wolfgang Weritsch, Imre Withalm, Gertraud Zuckerstätter.

+43 316 830 880

Kontakt aufnehmen

Logo Pflegestützpunkt

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen

Ein Radio Helsinki-Projekt über Pflege und deren Zukunft. Ein Jahr lang Radiosendungen, Podiumsdiskussionen, Pflegestammtische sowie ein Filmabend mit Gespräch. Thematisiert werden die „heißen Eisen“ in der derzeitigen Debatte rund um die Pflege.

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen

Jetzt wollen die vielfältigen Tätigkeiten von Betreuungs- und Pflegepersonen sicht- und hörbar gemacht werden! Die WHO rief 2020 zum „Jahr der Pflegenden“ aus und sprach bereits vor der Corona-Pandemie von der enormen gesellschaftlichen Bedeutung dieser Berufe. Diese Krise unterstreicht die notwendigen Veränderungen in der Anerkennung der Betreuungs- und Pflegearbeiten unserer Gesellschaft. Der Pflegestützpunkt öffnet die dazu notwendigen Diskursräume.

Radio Helsinki präsentiert das Projekt „Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen“.

Ein Jahr lang Radiosendungen, Pflegestammtische, Podiumsdiskussion, Pflege-Tanz-Flashmob & Infostände sowie eine Pflegestraße in einem Einkaufscenter.


Projektlaufzeit

29.03.2019 – 31.03.2020

Kontakt

Karin Schuster

+43 316 830 880

Kontakt aufnehmen

Das Programm im Überblick:

Radiosendungen

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen.
Die Sendereihe über Pflege und deren Zukunft

Sendezeit: freitags, 11 – 12 Uhr, 4-wöchentlich, ab 17.5.2019

Wiederholung: montags darauf, 10 – 11 Uhr

Sendungen nachhören / Podcast

Sendungsübernahmen:

Radio Freequenns, Ennstal: 3. Donnerstag im Monat um 14 Uhr (Wiederholung am 1. Dienstag im Monat um 10 Uhr)

Radiofabrik, Salzburg: 4. Samstag im Monat um 15 Uhr

Radio Proton, Vorarlberg: Jeden 4. Donnerstag um 11 Uhr (ab 30.1.2020)

Radio FRO, Linz: Jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr (Wiederholung am darauf folgenden Werktag um 14 Uhr)


Pflegestammtische – für professionelle Pflegepersonen

Eingeladen sind alle professionellen Pflegepersonen. Hier gibt es Raum für wertschätzenden Diskurs über alltägliche Herausforderungen im Pflegeberuf.

Der Mehrwert liegt in der Vernetzung und im Erfahrungsaustausch. Die Stammtische werden moderiert.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: pflege@helsinki.at

15.10.2019, 18–20 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus-Foyer

16.1.2020, 18–20 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus, Seminarraum

Die Pflegestammtische sind für den Austausch von Pflegepersonen geplant. Hier gibt es Raum für einen wertschätzenden Diskurs über alltägliche Herausforderungen im Pflegeberuf. Die Themen werden von den TeilnehmerInnen in einem Auswahlverfahren beschlossen. Der Mehrwert liegt in der Vernetzung und im Erfahrungsaustausch.


Podiumsdiskussion: „Auf in eine sorgende und nachhaltige Gesellschaft!“

Jeweils freitags, 19-21 Uhr

Status Quo und Zukunft der Pflege
26.4.2019, Radio Helsinki Funkhaus-Foyer, Schönaugasse 8, 8010 Graz

Pflege-Ausbildungen Neu – Theorie und Praxis
14.6.2019, ÖGKV Landesverband Steiermark, Göstinger Straße 24, 8020 Graz (UKH)

24-Stunden-Betreuung – Baustelle und Chance?
15.11.2019, Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz, Albert Schweitzer Hörsaal, Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz

Wissenschaft und Pflege – geht das zusammen?
13.3.2020, Arbeiterkammer Steiermark, kleiner Kammersaal, Strauchergasse 32, 8020 Graz

Die Podiumsdiskussionen finden bewusst an unterschiedlichen Orten statt. Der Auftakt beginnt bei Radio Helsinki, danach wechseln die Diskussionen zu den KooperationspartnerInnen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass möglichst viele unterschiedliche Menschen in den verschiedenen Kontexten und Lebenswelten mit dem Thema in Berührung kommen.


Alle aktuellen Covid-19-Schutzmaßnahmen werden umgesetzt. Sollte eine Durchführung am angegebenen Ort nicht möglich sein, geben wir zeitnah Bescheid bzgl. einer Alternative.



Pflegestraße im Einkaufscenter

27.5.2021, 13-19 Uhr

Ort: EKZ Shopping Nord
Wiener Straße 351, 8051 Graz

Unter dem Motto „Pflege betrifft uns alle und in jedem Alter“ sind Interessierte eingeladen, sich über Pflege und Betreuung zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

Ankündigung

Rückschau und das Video auf Facebook ansehen.


Pflege-Tanz-Flashmob und Infostände

15.10.2020 um 16 Uhr & Infostand bis 18 Uhr
Hauptplatz, Graz

Sei dabei! Tanze mit oder schau vorbei 🙂
Das Anleitungsvideo für die Choreografie findest Du auf FB.

Infostände zu Pflege und Betreuung von den KooperationspartnerInnen

Das Pflege-Tanz-Flashmob-Video

Das Video auf Facebook ansehen.

Hör’s Dir an! Die Sendung zum Pflege-Tanz-Flashmob und den Redebeiträgen:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von cba.fro.at zu laden.

Inhalt laden


Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Fördergeber: Land Steiermark. Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
Sponsoren: Arbeiterkammer Steiermark | Gewerkschaft Vida Steiermark | Stadt Graz. Sozialamt

Kooperationspartner: ARGE Junge Pflege des ÖGKV Steiermark | Arbeiterkammer Steiermark | Gewerkschaft Vida Steiermark | Land Steiermark, A8, Referat Gesundheitsberufe und Referat Pflegemanagement | ÖGKV Landesverband Steiermark | Stadt Graz, Sozialamt, Fachbereich Pflege/Planung/Controlling

Projektleiterin: Karin Schuster, MA, DGKP

Weiblich, migriert, unsichtbar – Die Verdrängung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen aus dem öffentlichen Raum

Eine Vortragsreihe, deren vorrangiges Ziel es ist, Betroffene zu Wort kommen zu lassen und Erfahrungen von Vertreterinnen von Frauenorganisationen zu hören.

Projektbeschreibung:

Der urbane öffentliche Raum ist Ort der Begegnung und Konfrontation unterschiedlicher Generationen, Geschlechter und Kulturen. Ein freies Bewegen und eine aktive Teilhabe am öffentlichen Raum ist allerdings selbst in modernen demokratischen Gesellschaften keine Selbstverständlichkeit. Eine große Anzahl der in den letzten Jahren nach Österreich migrierten oder geflüchteten Frauen stammen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Häufig kommen sie aus Kulturen, in welchen Frauen unterdrückt werden und die Gleichberechtigung der Geschlechter kaum ein Thema ist. In Österreich angekommen, ist es für viele dieser Frauen schwierig, das altbekannte Wertesystem hinter sich zu lassen und stattdessen die neuen Chancen und Freiheiten zu nutzen. Auch weil die eigene Identität sich erst an die veränderte Umgebung anpassen muss. Selbst Frauen, die bereits in Österreich geboren und hier aufgewachsen sind, leben oft in einer von Männern dominierten Parallelwelt. Diese erfährt eine Verfestigung, indem Diskriminierung und Rassismus von MitbürgerInnen auf der einen Seite und staatliche Regulierung und Kontrolle auf der anderen Seite Migrantinnen und geflüchtete Frauen aus der Öffentlichkeit, in der sie noch nicht einmal richtig angekommen sind, ins Private zurückdrängen. Der infolge des sog. „Anti-Gesichtsverhüllungsgesetzes“ – der österreichischen Beschreibung für das Burkaverbot – (vermutlich) erfolgte Rückzug von verschleierten Frauen in ihre Wohnungen ist hier als konkretes Beispiel zu nennen. Paradoxerweise werden derartige Bekleidungsvorschriften mit dem Kampf gegen den konservativen Islam und der „Befreiung und Integration muslimischer Frauen“ gerechtfertigt, sie erreichen aber genau das Gegenteil. Folgen dieses Eingriffes „von „oben“ sind Ausgrenzung- und Diskriminierungserfahrungen, die wiederum dazu führen, dass sich Migrantinnen vor allem im Kontext ihrer Familie, ihrer Migrationsgruppe oder in eigenen sozialen Netzwerken bewegen. Und für den Großteil der Umgebungsgesellschaft unsichtbar bleiben.

Wenn auch die Integrationspolitik und die Gesetzgebung der Aufnahmestaaten vor der Herausforderung stehen, einen offenen Umgang mit kulturellen Differenzen zu finden und gleichzeitig die universalen Grundrechte auch für Migrantinnen zu garantieren, ist es mehr als kontraproduktiv, Frauen durch unterschiedliche Regulative in die Begrenztheit des privaten Umfeldes zurückzudrängen und ihnen gesellschaftliche Partizipation zu verwehren. Viele Integrationsprogramme sind immer noch zu wenig oder überhaupt nicht gender-sensitiv. Sie zielen kaum auf das Empowerment von Migrantinnen, das Fördern von sozialen Netzwerken oder eine umfassende Teilhabe ab. Beim Erreichen ihres Ziels, (migrierter) Frauen aus der Isolation zu holen und zu einem gleichberechtigen und selbstbestimmten Leben zu verhelfen, erleben Frauenbewegungen und -organisationen gegenwärtig deshalb herbe Rückschläge.

In einer Vortragsreihe wird den Fragen nachgegangen, welche Räume für Migrantinnen und geflüchtete Frauen in Österreich offen stehen, in welchen Milieus sie sich bewegen und wie es angesichts der beschriebenen politischen Regulierungstendenzen und eines möglichen privaten und öffentlichen Drucks um ihre Entscheidungsfreiheit steht. Dabei werden die vielfältigen Realitäten migrierter Frauen berücksichtigt.

Gefragt wird auch nach den Geschlechterbeziehungen und ihren Veränderungen wäh­rend des Migrations- und Niederlassungsprozesses. In welchen Bereichen kommt es infolge der Migration zu einer Schwächung, wo zu einer Stärkung der Position von Frauen? Welche Rahmenbedingungen würde es für Betroffene brauchen, um eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum zu ermöglichen? Wie kann soziale Ungleichheit in der städtischen Gesellschaft beseitigt werden?

Abgestimmt auf die jeweilige Expertise der Referentinnen werden spezifische Impulsreferate abgehalten sowie das übergeordnete Schwerpunktthema mit Betroffenen, ExpertInnen und dem Publikum diskutiert.



Projektlaufzeit

15.05.2018 – 01.05.2019

Kontakt

Projektkonzeption: Dr.in Victoria Kumar; Historikerin, freie Radiojournalistin

Projektkoordination: Mag.a Marlies Pratter; Philosophin, Radiojournalistin

Tel.: 0316 830 880

Kontakt aufnehmen

Termine Expertinnengespräche

22.11.2018, 19 Uhr

Daniela Grabovac (Juristin, Antidiskriminierungsstelle Steiermark)

und Khatera Sadr (Sozialpädagogin, SOMM – Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen)

„Hate Crimes im öffentlichen Raum und ihre Konsequenzen“

29.11.2018, 19 Uhr

Petra Leschanz (Juristin, Frauenservice):

Das österreichische Asyl- und Fremdenrecht und die Auswirkungen auf geflüchtete/migrierte Frauen

24.1.2019, 19 Uhr

Elli Scambor (Soziologin, Institut für Männer- und Geschlechterforschung)

Die Rolle von Männern im Prozess der Verdrängung und Unsichtbarmachung von geflüchteten/migrierten Frauen

31.1.2019, 19 Uhr

Emina Saric (Projektleiterin Heroes, Caritas Graz):

Heroes – gegen Unterdrückung im Namen der „Ehre“

Moderation der Expertinnengespräche: Dr.in Johanna Stadlbauer; Kulturanthropologin


Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Die Vortragsreihe wird gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Grazer Soundscapes

Grazer Soundscapes ist ein Radio-Helsinki-Projekt in Kooperation mit den Grazer Stadtteilzentren im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020.

Grazer Soundscapes

Corona-Edition: Helfen Sie mit, ein Klangbild der veränderten Stadt zu erstellen!

Das Projekt von Radio Helsinki im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020

Projekt-Website

Um das Corona-Virus in Zaum zu halten, sind alle Grazer_innen nach wie vor aufgefordert, ihre sozialen Kontakte und Alltagswege mit möglichst viel Abstand zu gestalten. Als sich das tägliche Leben aufgrund der Lockdown-Maßnahmen auf die eigenen vier Wände reduziert hat, hat sich das Projekt Soundscapes darauf eingestellt. Mit unserem Team aus (Sound-)Künstler_innen und den bereits gewonnenen Multiplikator_innen aus sieben Stadtteilzentren wollen wir für klangliche Lebenswelten sensibilisieren: für Geräusche, die uns immer umgeben haben und gleichzeitig für die Geräuschkulisse, wie sie sich durch die derzeitige Situation verändert hat. Auch jetzt, wo wir uns wieder etwas freier bewegen, möchten wir Menschen dazu ermuntern, die Feinheiten des veränderten Alltags, die in der Hektik oder der Routine des normalen Tagesablaufes oft untergehen, bewusst wahr- und aufzunehmen. Wir machen aufmerksam auf die Schönheit der Stille und den Sound (Lärm?) von Natur sowie dem urbanen Raum, und möchten ausdrücken, dass wir trotz Abstandhalten alle zusammen sind und gehören.

Als Projekt, dessen Schwerpunkt im Äther liegt anstatt in Veranstaltungsorten, machen wir auch unter den erschwerten Bedingungen bewusst weiter. Unser Künstler_innen-Team betreut Interessierte in den Stadtteilzentren online wie mittlerweile auch wieder face to face. Grazer Soundscapes zeigt, dass auch zu Hause oder in kleinem Kreis Kultur stattfinden kann. Und auch zu Hause können und sollen die Menschen mit Kultur versorgt werden. Denn Kunst und Kultur sind widerständig und resilienzstärkend.

Helfen Sie mit, ein Klangbild der veränderten Stadt zu erstellen! Denn Klänge aufnehmen kann fast jeder Mensch. Technisch ist dafür nicht mehr nötig als eine App auf dem Mobiltelefon. Für uns zählen das offene Ohr und die Ideen, nicht die Tonqualität. Wir freuen uns auf vielfältige Aufnahmen aus der Stadt!



Projektlaufzeit

25.01.2020 – 31.12.2020

Kontakt

Projektkoordination: Christine Braunersreuther

Sendungskoordination: Sarah Kieweg

Tel.: 0316 830 880

Kontakt aufnehmen

Grazer Soundscapes lädt zum Mitmachen ein!

Sie möchten Ihre Alltags-Klänge ins Radio bringen? Wir freuen uns über Ihre 5-Minuten-Aufnahme mit Kurzbeschreibung der Szene, Aufnahmeort und -zeit. Ob Sie auch namentlich genannt werden möchten, entscheiden Sie. Wenn Sie Aufnahmen machen oder bereits gemachte schicken wollen, schreiben Sie an: soundscapes2020@helsinki.at

Zu hören sind diese Audiodokumente täglich um 12:00 Uhr (wöchentlich wechselnd) im Format „Soundscape der Woche“ auf Radio Helsinki 92.6 oder unter live.helsinki.at/ und werden in unserem Archiv als Podcast veröffentlicht.

Sendeformate:
Soundscape der Woche

Ein akustischer Eindruck der Stadt

27.1.2020 – 31.12.2020,
täglich 12:00 – 12:05

Sendungsarchiv/Podcast

Die Soundscape der Woche ist ein kleiner Einblick in das akustische Umfeld eines Ortes in Graz. Sie dokumentiert und präsentiert eine Momentaufnahme, einen Eindruck dessen, was das Leben in der Stadt ausmacht und prägt. Diese Soundscape wird nicht kommentiert, sondern lediglich durch eine Anmoderation räumlich zugeordnet. In ihrer täglichen Präsenz zur Mittagszeit auf Radio Helsinki ist sie ein Teaser auf weitere Inhalte und Veranstaltungen des Projekts.

Grazer Soundscapes

Beiträge aus dem Kulturjahr-Projekt

18.2.2020 – 31.12.2020:

14-tägig, Dienstag, 19-20 Uhr in den geraden Kalenderwochen

Wiederholung: Samstag, 14-15 Uhr in den ungeraden Kalenderwochen

Sendungsarchiv/Podcast


Mikrofon

Sendeformate:

Soundscape der Woche

Ein akustischer Eindruck der Stadt

27.1.2020 – 31.12.2020,
täglich 12:00 – 12:05

Sendungsarchiv/Podcast

Die Soundscape der Woche ist ein kleiner Einblick in das akustische Umfeld eines Ortes in Graz. Sie dokumentiert und präsentiert eine Momentaufnahme, einen Eindruck dessen, was das Leben in der Stadt ausmacht und prägt. Diese Soundscape wird nicht kommentiert, sondern lediglich durch eine Anmoderation räumlich zugeordnet. In ihrer täglichen Präsenz zur Mittagszeit auf Radio Helsinki ist sie ein Teaser auf weitere Inhalte und Veranstaltungen des Projekts.

Grazer Soundscapes

Beiträge aus dem Kulturjahr-Projekt

18.2.2020 – 31.12.2020:

14-tägig, Dienstag, 19-20 Uhr in den geraden Kalenderwochen

Wiederholung: Samstag, 14-15 Uhr in den ungeraden Kalenderwochen

Sendungsarchiv/Podcast


Kopfhoerer

Neben der Soundscape der Woche ist dies die zweite Sendereihe im Graz 2020 Kulturjahr-Projekt „Grazer Soundscapes“. In diesem Format werden die unterschiedlichsten Ergebnisse aus dem Projekt hörbar gemacht: Die Beiträge dazu entstehen in Zusammenarbeit mit sechs Grazer Stadtteilzentren (Grätzelinitiative Margaretenbad, NaNet – Nachbarschaftsnetzwerk Floßlend, Nachbarschaftszentrum St. Peter, Stadtteilarbeit EggenLend, Stadtteilzentrum Triester, Büro der Nachbarschaften, Stadtteilarbeit Denggenhof). Soundscaper*innen/Künstler*innen (Margarethe Maierhofer-Lischka, Valerie Quade, Martin Rumori, Rivka Saltiel, Walther Moser, Tobias Dankl, Lale Rodgarkia-Dara, Reni Hofmüller) begleiten die Akteur*innen und sammeln und gestalten mit ihnen gemeinsam akustische Eindrücke ihres Viertels. Zusätzlich unterstützen Studierende diesen Prozess im Rahmen einer Lehrveranstaltung der KF-Uni Graz zum Thema Soundscaping (Justin Winkler, Institut für Geographie) sowie einer Projektarbeit von Studierenden des Master-Lehrgangs Sounddesign an der FH Joanneum. Weitere Outputs des Projekts, die in der Sendung abgebildet werden, sind die Funkhausgespräche zu verschiedenen Aspekten der Stadtakustik, Interviews mit Sound-Künstler*innen sowie Impressionen aus Stadtspaziergängen in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz.

Weitere Infos zum Projekt Grazer Soundscapes finden Sie auf der Graz Kulturjahr 2020 Website, auf der Internetseite von Radio Helsinki sowie der Projektseite der Grazer Soundscapes.


Funkhausgespräche

Funkhausgespräch I: Wie klingt die Stadt?

Zur Eröffnung des Kulturjahres 2020

Samstag, 25. Jänner 2020, 18 Uhr





Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Das Projekt Grazer Soundscapes findet im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020 statt.