Antivirus replayed

Ein Redakteurinnengespräch mit Lale Rodgarkia-Dara.

Redakteurinnengespräch

mit Lale Rodgarkia-Dara

Lale, neben deiner Tätigkeit als strategische Geschäftsführerin gestaltest du auch Programm bei Radio Helsinki und bei Radio Orange. Was gibt es in deinen Sendungen zu hören?

Auf Radio Helsinki habe ich eine regelmäßige Sendung namens Antivirus replayed  die im März 2020 entstanden ist. In der nächsten Ausgabe (am 21.10. um 1 Uhr in der Nacht) wird Elisabeth Harniks „Humming Room“ gefeatured. Harnik ist eine ganz phantastische Pianistin und Komponistin und hat gemeinsam mit Jamilla Balint und Milena Stavrić im Zuge von Graz 2020 eine Bieneninstallation gestaltet.

In Wien bei Radio Orange machen wir seit zwei Jahren jeden Monat die Dirndlbrand – Reclaiming the Dirndl-Sendung gemeinsam mit Ulli Weish und Christa Reitermayr. Dies ist ein lustiger Ansatz mit Sticken von antirassistischen, feministischen und antifaschistischen Sprüchen auf Dirndlschürzen im öffentlichen Raum, beim Nacktbaden in der Au oder einfach zuhause und eben einer Radiosendung. Letztes Mal war Sarah Held bei uns zu Gast, die witzigerweise am selben Lehrstuhl an der Akademie der Bildenden Kunst unterrichtet wie ich. Ich bin nur sporadisch dort als externe Lektorin und hab das gar nicht mitbekommen. Aja, und vermutlich im November reden wir mit Malik Sharif, ebenso ein Bekannter im Radio Helsinki-Universum, übers Aufsteirern.

Du bist Gründungsmitglied des internationalen Radiokunst-Netzwerkes radia, das die Sendung radio radia produziert. Wie ist dieses Netzwerk entstanden und wie läuft die Zusammenarbeit bzw. Gestaltung der Sendungen?

Ursprünglich ist radia 2005 aus einem EU-Projektantrag entstanden, der gescheitert ist. Wir sind in Wien seit der Gründung ein Kollektiv mit wechselnder Besetzung. Radio Orange, Resonance FM (London), Rádio Zero (Lissabon), Kanal 103 (Skopje), Reboot.fm (Berlin) Radio Campus (Brüssel), Radio Cult (Sofia), Radio Oxygen (Tirana) und Tilos Rádió (Budapest) waren die Gründer:innen des Netzwerkes, welches sich dem Sendungsaustausch und der Verbreitung vor allem von Creative Commons produzierten Radiokunst-Sendungen widmet. Mittlerweile sind 26 Radiostationen an diesem nicht-kommerziellen Austausch beteiligt (neben europäischen Radiostationen auch Sender aus Kanada, Neuseeland und den USA). Radia versucht eine reflexive Auseinandersetzung mit dem Medium Radio zu kreieren. 2007 erhielt das radia-Netzwerk eine Honorary Mention in der Kategorie „digital communities“ der ars electronica. Seit Jahren kümmert sich Karl Schönswetter als Season Monitor um die Termin- und Programmplanung.

Wie ist Radio als Kunstform umsetzbar und wie kann Radiokunst für ungeübte Ohren zugänglich gemacht werden? Welche Herausforderungen begegnen dir/euch dabei?

Im deutschsprachigen Raum, der auch der einzige ist, der für das Hörspiel eine eigene – unabhängig vom Drama – geschaffene Bezeichnung hat, gibt es eine alte und lange Verknüpfung zwischen Elektroakustischer Musik, also einer teils übersinnlichen, teils technischen, teils künstlerischen, teils gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit dem Äther an sich. Ich bin keine Musikhistorikerin, aber mich hat das Medium deswegen so gebannt, weil ich das Glück hatte, 1998 an der Schnittstelle von Analog/Digital ins Radio einzusteigen und zwar partout zur selben Zeit, als eine ähnliche Konvergenz aufgetreten ist wie in den 1920ern. Nämlich das Aufkommen des Internets und parallel und sehr oft in Form von Personalunionen das Freie Radio in Österreich.

Diese Demokratisierung von Produktionsmitteln hat die Musik, das Radio und seine Verbreitungswege gänzlich neu aufgestellt. Das ist nichts Neues und vielfach diskutiert. Interessant finde ich dabei eben die Analogien von Ende 90er/Anfang 00er Jahre zu den 1920ern und den Aktivitäten des Arbeiterradiobundes damals, die ähnlich wie die Freien Radios und Piratenradios in den ersten Jahren zwischen Innovation, Wissensvermittlung in Form von Workshops und Anspruch auf Nutzung des neuen Massenmediums agiert haben.

Du produzierst auch immer wieder Hörspiele fürs Radio. Was ist dein aktuelles Projekt?

Ich stecke da mitten drinnen. Das ist nicht so einfach. Das Stück mit dem Titel Aramesh versucht eine literarisch-akustische Auseinandersetzung mit Sound und dem sonischen Spektrum, Gewalt und Krieg. Wir machen Interviews mit Menschen, die Erfahrungen mit kriegerischen Konflikten haben – weil sie es selbst erlebt haben oder weil sie über Freund:innen und Verwandte damit konfrontiert sind. Die Interviews selbst machen ganz unterschiedliche Menschen mit und ohne Kriegserfahrung in unterschiedlichen Sprachen. Es ist ein stark partizipatives Projekt und wird ein paar Jahre gehen, aber konkret ist nun das Live-Hörspiel am 3.10. mitten an der Donau. Wundersam gelegen. Zur künstlerischen Herausforderung gesellt sich vor allem eine technische. Wo kommt der Strom her? Wie machen wir das mit dem Licht? Besucher:innen können die Vorführung über Radio mitverfolgen oder eben in der Kaisermühlenbucht. Es werden auf den Stufen Picknickdecken vorbereitet und eine Ausstellung. Die Veranstaltung ist frei zugänglich und kostenfrei.

Du bist bereits seit vielen Jahren im Bereich der Freien Medien tätig und scheinst noch nicht genug zu haben. Was macht für dich den Reiz am Radiomachen und am Medium Radio aus?

Ich mag die Vielseitigkeit und das mittlerweile Subversive am UKW-Radio und ich denke, dass es bestärkend ist und besser die Media-Disruption überlebt als etwa das Fernsehen es jemals könnte.

Dieses Interview erschien im Radio Helsinki-Programmfalter Oktober 2021 – Jänner 2022.


© Speis Sabella

Das VON UNTEN-Sommerprogramm

Die VON UNTEN-Redaktion macht von 2. August bis 2. September eine Sommerpause. Zu den gewohnten Sendezeiten hört ihr eine Auswahl an Sendungen und Beiträgen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN im Gespräch:
Montag, 17 Uhr
Wiederholungen: Dienstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ein Best of der Sendungen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN – das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki:
Mittwoch, 17 Uhr
Wiederholungen: Donnerstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ausgewählte Beiträge, die wir 2021 gestaltet haben.

#Stimmlagen – das Infomagazin der Freien Radios in Österreich:
Donnerstag, 17 Uhr
Wiederholungen: Freitag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Alle Beiträge der VON UNTEN-Redaktion aus dem Jahr 2021 sowie die Beiträge aller produzierenden Redaktionen zum Schwerpunkt „Tag der Freien Medien“ im Juni 2021.

Das Format Podcasts! (Dienstag 17 Uhr, Wiederholungen Mittwoch 7.30 Uhr und 12 Uhr), mit einer VON UNTEN-Auswahl von Podcasts unserer Kolleg:innen beim Bündnis Alternativer Medien sowie anderer Podcaster:innen, entfällt von 3. bis 25. August. Ab 31. August gibt es wieder neue Ausgaben.


Ab 6. September gibt es wieder neues Programm aus der VON UNTEN-Redaktion.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer.

 


Komm mit zum Radiourlaub!

"Continuation" – Ein Erasmus+ Projekt von Radio Helsinki, Radio Orange und Soundart Radio, UK.

Wann?

Vom 24.8. – 1.9.

Wo?

In Wildschönau, Tirol

Wie?

Wenn du unter 30 Jahre alt bist, kannst du kostenfrei dabei sein, Reise und Unterkunft werden von Erasmus+ bezahlt. Bei Interesse und für mehr Infos wende dich an: sarah.kieweg@helsinki.at

Was?

Im Radiopädagogischen Urlaub kannst du Workshops zu verschiedensten Themen rund ums Radiomachen besuchen und deine Kenntnisse mit anderen teilen! Das Projekt richtet sich an junge Menschen unter 30 – mit oder ohne Fluchthintergrund –, die Interesse am Radiomachen haben. Es bietet die Möglichkeit, sich in relaxter, gemeinschaftlicher Atmosphäre mit anderen jungen Radiomacher*innen auszutauschen, Grundlagen des Radiomachens zu erlernen, sich weiterzubilden, oder auch sich anderen Interessen zu widmen (Theater, Musik, Tanz, Diskussionen, Spiele etc). In Wildschönau kann man auch toll wandern, sporteln, baden, die Natur genießen.

Wichtig: Der Aufenthalt ist selbstorganisiert und das Programm partizipativ, das bedeutet, wir bewohnen eine gemeinsame Unterkunft, verpflegen und organisieren uns selbst. Bisherige Programmideen und Workshopangebote: Live-Übertragungen auf Radio Helsinki und/oder Radio Orange, Spiele für Gruppendynamik, Interviewführung, Hörspiele machen, Gespräche zum Thema Frauen- und psychische Gesundheit, Feministisches Storytelling & Bewusstseins-Training, Theaterpädagogische Körperübungen uvm.

 


English version:

Join us for a radio vacation!

„Continuation“ – An Erasmus+ project by Radio Helsinki, Radio Orange and Soundart Radio, UK.

When?

From 24.8. to 1.9.21

Where?

In Wildschönau, Tyrol

How?

If you are under 30 years old, you can participate for free, travel and accommodation will be paid by Erasmus+. If you want to join or want more information please contact: sarah.kieweg@helsinki.at

What? In this radio pedagogical vacation you can attend workshops on various topics related to radio making and share your knowledge with others! The project is aimed at young people under 30 – with or without a refugee background – who are interested in making radio. It offers the opportunity to exchange ideas with other young radio makers in a relaxed, communal atmosphere, to learn the basics of radio making or to develop your skills; or to devote yourself to other interests (theater, music, dance, discussions, games, etc.). Wildschönau is also a great place for hiking, sports, swimming and enjoying nature.

Important: The stay is self-organized and the program is participatory, which means that we live in a common accommodation, cater and organize ourselves. Program ideas and workshop offers: Live broadcasts on Radio Helsinki and/or Radio Orange, group dynamics games, interviewing, making radio plays, conversations on the topic of women’s and mental health, Feminist Storytelling & Awareness Training, Theatre Pedagogical Physical Exercises and many more.






Elevate 2021: Momentum

Ein Radio Helsinki-Sendeschwerpunkt vom 4. bis 8. August.

Elevate-Festival 2021: Momentum

Graz, 4.-8. August 2021

Bewegte Zeiten!

Ein Festival wie Elevate lebt von der Zuspitzung auf einige wenige Tage im Jahr. Ein Momentum soll entstehen: Das „Festival-Momentum“. Es soll ja etwas bewegt werden – nicht nur in den Köpfen sondern auch physisch. Fünf Tage Programm mit viel Musik, Kunst und politischem Diskurs zum Festival Thema Momentum starten am 4. August. Diese und viele weitere Fragestellungen werden im Diskursprogramm des Elevate Festivals 2021 thematisiert. Mehr auf Elevate-Festival.

Radio Helsinki wird ausgewählte Veranstaltungen des Diskursprogramms live übertragen und sich in verschiedenen Sendungen mit dem Festival auseinandersetzen.

 


Programmübersicht

28. Juli 2021:
Von Unten: Diskurs Daniel Erlacher im Interview


04. Aug 2021:
Elevate Eröffnung

05. Aug 2021:
Ariadne von Schirach spricht zum Festivalthema „Momentum“


05. Aug 2021:
Pandemie Psychoanalyse

05. Aug 2021:
Entwerfen, Entfernen, Entleeren (Entarten, Entfallen, Entern)

06. Aug 2021:
Soziale Bewegungen, autoritäre Versuchungen?

07. Aug 2021:
Momentum in the Matrix

07. Aug 2021:
Storytelling Momentum

07. Aug 2021:
The new Frontiers of Investigative Journalism

08. Aug 2021:
Klimakrise Momentum






Programm wird laufend ergänzt!

© Lupi Spuma

Grazer Soundscapes

Grazer Soundscapes ist ein Radio-Helsinki-Projekt in Kooperation mit den Grazer Stadtteilzentren im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020.

Grazer Soundscapes

Corona-Edition: Helfen Sie mit, ein Klangbild der veränderten Stadt zu erstellen!

Das Projekt von Radio Helsinki im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020

Projekt-Website

Um das Corona-Virus in Zaum zu halten, sind alle Grazer_innen nach wie vor aufgefordert, ihre sozialen Kontakte und Alltagswege mit möglichst viel Abstand zu gestalten. Als sich das tägliche Leben aufgrund der Lockdown-Maßnahmen auf die eigenen vier Wände reduziert hat, hat sich das Projekt Soundscapes darauf eingestellt. Mit unserem Team aus (Sound-)Künstler_innen und den bereits gewonnenen Multiplikator_innen aus sieben Stadtteilzentren wollen wir für klangliche Lebenswelten sensibilisieren: für Geräusche, die uns immer umgeben haben und gleichzeitig für die Geräuschkulisse, wie sie sich durch die derzeitige Situation verändert hat. Auch jetzt, wo wir uns wieder etwas freier bewegen, möchten wir Menschen dazu ermuntern, die Feinheiten des veränderten Alltags, die in der Hektik oder der Routine des normalen Tagesablaufes oft untergehen, bewusst wahr- und aufzunehmen. Wir machen aufmerksam auf die Schönheit der Stille und den Sound (Lärm?) von Natur sowie dem urbanen Raum, und möchten ausdrücken, dass wir trotz Abstandhalten alle zusammen sind und gehören.

Als Projekt, dessen Schwerpunkt im Äther liegt anstatt in Veranstaltungsorten, machen wir auch unter den erschwerten Bedingungen bewusst weiter. Unser Künstler_innen-Team betreut Interessierte in den Stadtteilzentren online wie mittlerweile auch wieder face to face. Grazer Soundscapes zeigt, dass auch zu Hause oder in kleinem Kreis Kultur stattfinden kann. Und auch zu Hause können und sollen die Menschen mit Kultur versorgt werden. Denn Kunst und Kultur sind widerständig und resilienzstärkend.

Helfen Sie mit, ein Klangbild der veränderten Stadt zu erstellen! Denn Klänge aufnehmen kann fast jeder Mensch. Technisch ist dafür nicht mehr nötig als eine App auf dem Mobiltelefon. Für uns zählen das offene Ohr und die Ideen, nicht die Tonqualität. Wir freuen uns auf vielfältige Aufnahmen aus der Stadt!



Projektlaufzeit

25.01.2020 – 31.12.2020

Kontakt

Projektkoordination: Christine Braunersreuther

Sendungskoordination: Sarah Kieweg

Tel.: 0316 830 880

Kontakt aufnehmen

Grazer Soundscapes lädt zum Mitmachen ein!

Sie möchten Ihre Alltags-Klänge ins Radio bringen? Wir freuen uns über Ihre 5-Minuten-Aufnahme mit Kurzbeschreibung der Szene, Aufnahmeort und -zeit. Ob Sie auch namentlich genannt werden möchten, entscheiden Sie. Wenn Sie Aufnahmen machen oder bereits gemachte schicken wollen, schreiben Sie an: soundscapes2020@helsinki.at

Zu hören sind diese Audiodokumente täglich um 12:00 Uhr (wöchentlich wechselnd) im Format „Soundscape der Woche“ auf Radio Helsinki 92.6 oder unter live.helsinki.at/ und werden in unserem Archiv als Podcast veröffentlicht.

Sendeformate:
Soundscape der Woche

Ein akustischer Eindruck der Stadt

27.1.2020 – 31.12.2020,
täglich 12:00 – 12:05

Sendungsarchiv/Podcast

Die Soundscape der Woche ist ein kleiner Einblick in das akustische Umfeld eines Ortes in Graz. Sie dokumentiert und präsentiert eine Momentaufnahme, einen Eindruck dessen, was das Leben in der Stadt ausmacht und prägt. Diese Soundscape wird nicht kommentiert, sondern lediglich durch eine Anmoderation räumlich zugeordnet. In ihrer täglichen Präsenz zur Mittagszeit auf Radio Helsinki ist sie ein Teaser auf weitere Inhalte und Veranstaltungen des Projekts.

Grazer Soundscapes

Beiträge aus dem Kulturjahr-Projekt

18.2.2020 – 31.12.2020:

14-tägig, Dienstag, 19-20 Uhr in den geraden Kalenderwochen

Wiederholung: Samstag, 14-15 Uhr in den ungeraden Kalenderwochen

Sendungsarchiv/Podcast


Mikrofon

Sendeformate:

Soundscape der Woche

Ein akustischer Eindruck der Stadt

27.1.2020 – 31.12.2020,
täglich 12:00 – 12:05

Sendungsarchiv/Podcast

Die Soundscape der Woche ist ein kleiner Einblick in das akustische Umfeld eines Ortes in Graz. Sie dokumentiert und präsentiert eine Momentaufnahme, einen Eindruck dessen, was das Leben in der Stadt ausmacht und prägt. Diese Soundscape wird nicht kommentiert, sondern lediglich durch eine Anmoderation räumlich zugeordnet. In ihrer täglichen Präsenz zur Mittagszeit auf Radio Helsinki ist sie ein Teaser auf weitere Inhalte und Veranstaltungen des Projekts.

Grazer Soundscapes

Beiträge aus dem Kulturjahr-Projekt

18.2.2020 – 31.12.2020:

14-tägig, Dienstag, 19-20 Uhr in den geraden Kalenderwochen

Wiederholung: Samstag, 14-15 Uhr in den ungeraden Kalenderwochen

Sendungsarchiv/Podcast


Kopfhoerer

Neben der Soundscape der Woche ist dies die zweite Sendereihe im Graz 2020 Kulturjahr-Projekt „Grazer Soundscapes“. In diesem Format werden die unterschiedlichsten Ergebnisse aus dem Projekt hörbar gemacht: Die Beiträge dazu entstehen in Zusammenarbeit mit sechs Grazer Stadtteilzentren (Grätzelinitiative Margaretenbad, NaNet – Nachbarschaftsnetzwerk Floßlend, Nachbarschaftszentrum St. Peter, Stadtteilarbeit EggenLend, Stadtteilzentrum Triester, Büro der Nachbarschaften, Stadtteilarbeit Denggenhof). Soundscaper*innen/Künstler*innen (Margarethe Maierhofer-Lischka, Valerie Quade, Martin Rumori, Rivka Saltiel, Walther Moser, Tobias Dankl, Lale Rodgarkia-Dara, Reni Hofmüller) begleiten die Akteur*innen und sammeln und gestalten mit ihnen gemeinsam akustische Eindrücke ihres Viertels. Zusätzlich unterstützen Studierende diesen Prozess im Rahmen einer Lehrveranstaltung der KF-Uni Graz zum Thema Soundscaping (Justin Winkler, Institut für Geographie) sowie einer Projektarbeit von Studierenden des Master-Lehrgangs Sounddesign an der FH Joanneum. Weitere Outputs des Projekts, die in der Sendung abgebildet werden, sind die Funkhausgespräche zu verschiedenen Aspekten der Stadtakustik, Interviews mit Sound-Künstler*innen sowie Impressionen aus Stadtspaziergängen in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz.

Weitere Infos zum Projekt Grazer Soundscapes finden Sie auf der Graz Kulturjahr 2020 Website, auf der Internetseite von Radio Helsinki sowie der Projektseite der Grazer Soundscapes.


Funkhausgespräche

Funkhausgespräch I: Wie klingt die Stadt?

Zur Eröffnung des Kulturjahres 2020

Samstag, 25. Jänner 2020, 18 Uhr





Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Das Projekt Grazer Soundscapes findet im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020 statt.

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen

Ein Radio Helsinki-Projekt über Pflege und deren Zukunft. Ein Jahr lang Radiosendungen, Podiumsdiskussionen, Pflegestammtische sowie ein Filmabend mit Gespräch. Thematisiert werden die „heißen Eisen“ in der derzeitigen Debatte rund um die Pflege.

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen

Vier Formate in einem Projekt

„Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen“ arbeitet mit vier verschiedenen Formaten: Podiumsdiskussionen und Filmabend liefern Input zur Thematik und ermöglichen einen niederschwelligen Austausch zwischen unterschiedlichen Berufsfeldern im Gesundheitsbereich, politischen Entscheidungsträgern und Angehörigen beziehungsweise Betroffenen. Das dritte Format, der Pflegestammtisch, dient zum Austausch von in der Pflege tätigen Menschen. Und das vierte Format sind monatliche Radiosendungen zum Thema. Diese tragen den Diskurs in eine breitere Öffentlichkeit. Alle im Rahmen des Projekts produzierten Sendungen werden in das Cultural Broadcasting Archive eingespeist und sind dadurch über die Projektdauer hinaus digital, überregional und nachhaltig verfügbar.

Wo kämen wir hin?

Das Projekt gibt dem gesellschaftlich relevanten und brisanten Thema Pflege kontinuierlich Präsenz. Es verbindet die Zielgruppen und bringt diese miteinander in Austausch, welche das bis jetzt teilweise noch nicht getan haben. So wird Raum geschaffen, um gemeinsam über Status Quo und Zukunft der Pflege nachzudenken, in Graz und landesweit.



ProjekTLaufzeit

29.03.2019 – 31.03.2020

Kontakt

Projektleitung: Karin Schuster, MA, DGKP

Telefon: +43 316 830 880

Das Projektprogramm im Überblick

Podiumsdiskussionen

Jeweils freitags, 19-21 Uhr

  1. Status Quo und Zukunft der Pflege
    26.4.2019, Radio Helsinki Funkhaus-Foyer, Schönaugasse 8, 8010 Graz
  2. Pflege-Ausbildungen Neu – Theorie und Praxis
    14.6.2019, ÖGKV Landesverband Steiermark, Göstinger Straße 24, 8020 Graz (UKH)
  3. 24-Stunden-Betreuung – Baustelle und Chance?
    5.11.2019, Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz, Albert Schweitzer Hörsaal, Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz
  4. Wissenschaft und Pflege – geht das zusammen?
    13.3.2020, Arbeiterkammer Steiermark, kleiner Kammersaal, Strauchergasse 32, 8020 Graz

© Ines Kadric

Die Podiumsdiskussionen finden bewusst an unterschiedlichen Orten statt. Der Auftakt beginnt bei Radio Helsinki, danach wechseln die Diskussionen zu den KooperationspartnerInnen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass möglichst viele unterschiedliche Menschen in den verschiedenen Kontexten und Lebenswelten mit dem Thema in Berührung kommen.

Radiosendungen

Pflegestützpunkt. Wie wir pflegen und pflegen wollen

Die Sendereihe über Pflege und deren Zukunft
Sendezeit: freitags, 11 – 12 Uhr, 4-wöchentlich, ab 17.5.2019
Wiederholung: montags darauf, 10 – 11 Uhr
Sendungsankündigungen
Sendungen nachhören / Podcast

Sendungsübernahmen:

  • Radio Freequenns, Ennstal: 3. Donnerstag im Monat um 14 Uhr (Wiederholung am 1. Dienstag im Monat um 10 Uhr)
  • Radiofabrik, Salzburg: 4. Samstag im Monat um 15 Uhr
  • Radio Proton, Vorarlberg: Jeden 4. Donnerstag um 11 Uhr (ab 30.1.2020)
  • Radio FRO, Linz: Jeden 1. Montag im Monat um 19 Uhr (Wiederholung am darauf folgenden Werktag um 14 Uhr)

© Karin Schuster

Film & Gespräch

„Der marktgerechte Patient“

Am 3.6.2019, 19–21 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus-Foyer

Im Film wird das Abrechnungsmodell in deutschen Spitälern dargestellt und welche Auswirkungen die Privatisierung von Spitälern auf das Personal hat. Im anschließenden moderierten Gespräch wird mit den Gästen auf die Situation in Österreich geblickt.

© Karin Schuster

Pflegestammtische

  • 15.10.2019, 18–20 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus-Foyer
  • 16.01.2020, 18–20 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus, Seminarraum

Die Pflegestammtische sind für den Austausch von Pflegepersonen geplant. Hier gibt es Raum für einen wertschätzenden Diskurs über alltägliche Herausforderungen im Pflegeberuf. Die Themen werden von den TeilnehmerInnen in einem Auswahlverfahren beschlossen. Der Mehrwert liegt in der Vernetzung und im Erfahrungsaustausch.



© Karin Schuster

PflegEstützpunkt-Ausstellung

…im Radio Helsinki Schaufenster von Dezember 2019 bis Jänner 2020.

Mit einem Graphic Recording von Gudrun Jöller zum Podiumsgespräch #2 sowie einem eigens verfassten Text von Precious Nnebedum: „Alzheimer lässt grüßen“.

Diesen Text performte Precious Nnebedum live beim Podium #3 im Albert Schweitzer Hörsaal der GGZ Graz.




© Karin Schuster

Grazer Frauenpreis 2020

Das Projekt Pflegestützpunkt befand sich unter den Nominierungen für den Grazer Frauenpreis 2020!

Karin Schuster und Kolleginnen der ARGE Junge Pflege nahmen an der festlichen Gala im Grazer Rathaus teil.




© Karin Schuster

Abschlussveranstaltung

Am 26.3.2020, 17-19 Uhr, im Radio Helsinki Funkhaus-Foyer

Die Highlights und Themen des Projekts werden zusammengefasst und präsentiert. Öffentliche Veranstaltung mit Buffet und musikalischer Begleitung.


15.03.2020: Wegen der aktuellen Situation rund um den Coronavirus werden die zwei ausständigen Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

  • Podium „Wissenschaft und Pflege – geht das zusammen“
  • Abschluss-Veranstaltung vom 1. Projektjahr

Die Radiosendungen gehen wie gewohnt weiter. Ankündigungen: https://helsinki.at/program/shows/pflegestutzpunkt-wie-wir-pflegen-und-pflegen-wollen

Nutze die Zeit und höre die Sendungen nach: https://cba.fro.at/series/pflegestuetzpunkt-wie-wir-pflegen-und-pflegen-wollen


Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Land Steiermark. Gesundheit, Pflege und Wissenschaft

Sponsoren: Arbeiterkammer Steiermark | Stadt Graz. Sozialamt

Kooperationspartner: ARGE Junge Pflege des ÖGKV Steiermark | Arbeiterkammer Steiermark | Land Steiermark, A8, Referat Gesundheitsberufe und Referat Pflegemanagement | ÖGKV Landesverband Steiermark | Stadt Graz, Sozialamt, Fachbereich Pflege/Planung/Controlling

Projektleiterin: Karin Schuster, MA, DGKP

Weiblich, migriert, unsichtbar – Die Verdrängung von Migrantinnen und geflüchteten Frauen aus dem öffentlichen Raum

Eine Vortragsreihe, deren vorrangiges Ziel es ist, Betroffene zu Wort kommen zu lassen und Erfahrungen von Vertreterinnen von Frauenorganisationen zu hören.

Projektbeschreibung:

Der urbane öffentliche Raum ist Ort der Begegnung und Konfrontation unterschiedlicher Generationen, Geschlechter und Kulturen. Ein freies Bewegen und eine aktive Teilhabe am öffentlichen Raum ist allerdings selbst in modernen demokratischen Gesellschaften keine Selbstverständlichkeit. Eine große Anzahl der in den letzten Jahren nach Österreich migrierten oder geflüchteten Frauen stammen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Häufig kommen sie aus Kulturen, in welchen Frauen unterdrückt werden und die Gleichberechtigung der Geschlechter kaum ein Thema ist. In Österreich angekommen, ist es für viele dieser Frauen schwierig, das altbekannte Wertesystem hinter sich zu lassen und stattdessen die neuen Chancen und Freiheiten zu nutzen. Auch weil die eigene Identität sich erst an die veränderte Umgebung anpassen muss. Selbst Frauen, die bereits in Österreich geboren und hier aufgewachsen sind, leben oft in einer von Männern dominierten Parallelwelt. Diese erfährt eine Verfestigung, indem Diskriminierung und Rassismus von MitbürgerInnen auf der einen Seite und staatliche Regulierung und Kontrolle auf der anderen Seite Migrantinnen und geflüchtete Frauen aus der Öffentlichkeit, in der sie noch nicht einmal richtig angekommen sind, ins Private zurückdrängen. Der infolge des sog. „Anti-Gesichtsverhüllungsgesetzes“ – der österreichischen Beschreibung für das Burkaverbot – (vermutlich) erfolgte Rückzug von verschleierten Frauen in ihre Wohnungen ist hier als konkretes Beispiel zu nennen. Paradoxerweise werden derartige Bekleidungsvorschriften mit dem Kampf gegen den konservativen Islam und der „Befreiung und Integration muslimischer Frauen“ gerechtfertigt, sie erreichen aber genau das Gegenteil. Folgen dieses Eingriffes „von „oben“ sind Ausgrenzung- und Diskriminierungserfahrungen, die wiederum dazu führen, dass sich Migrantinnen vor allem im Kontext ihrer Familie, ihrer Migrationsgruppe oder in eigenen sozialen Netzwerken bewegen. Und für den Großteil der Umgebungsgesellschaft unsichtbar bleiben.

Wenn auch die Integrationspolitik und die Gesetzgebung der Aufnahmestaaten vor der Herausforderung stehen, einen offenen Umgang mit kulturellen Differenzen zu finden und gleichzeitig die universalen Grundrechte auch für Migrantinnen zu garantieren, ist es mehr als kontraproduktiv, Frauen durch unterschiedliche Regulative in die Begrenztheit des privaten Umfeldes zurückzudrängen und ihnen gesellschaftliche Partizipation zu verwehren. Viele Integrationsprogramme sind immer noch zu wenig oder überhaupt nicht gender-sensitiv. Sie zielen kaum auf das Empowerment von Migrantinnen, das Fördern von sozialen Netzwerken oder eine umfassende Teilhabe ab. Beim Erreichen ihres Ziels, (migrierter) Frauen aus der Isolation zu holen und zu einem gleichberechtigen und selbstbestimmten Leben zu verhelfen, erleben Frauenbewegungen und -organisationen gegenwärtig deshalb herbe Rückschläge.

In einer Vortragsreihe wird den Fragen nachgegangen, welche Räume für Migrantinnen und geflüchtete Frauen in Österreich offen stehen, in welchen Milieus sie sich bewegen und wie es angesichts der beschriebenen politischen Regulierungstendenzen und eines möglichen privaten und öffentlichen Drucks um ihre Entscheidungsfreiheit steht. Dabei werden die vielfältigen Realitäten migrierter Frauen berücksichtigt.

Gefragt wird auch nach den Geschlechterbeziehungen und ihren Veränderungen wäh­rend des Migrations- und Niederlassungsprozesses. In welchen Bereichen kommt es infolge der Migration zu einer Schwächung, wo zu einer Stärkung der Position von Frauen? Welche Rahmenbedingungen würde es für Betroffene brauchen, um eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum zu ermöglichen? Wie kann soziale Ungleichheit in der städtischen Gesellschaft beseitigt werden?

Abgestimmt auf die jeweilige Expertise der Referentinnen werden spezifische Impulsreferate abgehalten sowie das übergeordnete Schwerpunktthema mit Betroffenen, ExpertInnen und dem Publikum diskutiert.



Projektlaufzeit

15.05.2018 – 01.05.2019

Kontakt

Projektkonzeption: Dr.in Victoria Kumar; Historikerin, freie Radiojournalistin

Projektkoordination: Mag.a Marlies Pratter; Philosophin, Radiojournalistin

Tel.: 0316 830 880

Kontakt aufnehmen

Termine Expertinnengespräche

22.11.2018, 19 Uhr

Daniela Grabovac (Juristin, Antidiskriminierungsstelle Steiermark)

und Khatera Sadr (Sozialpädagogin, SOMM – Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen)

„Hate Crimes im öffentlichen Raum und ihre Konsequenzen“

29.11.2018, 19 Uhr

Petra Leschanz (Juristin, Frauenservice):

Das österreichische Asyl- und Fremdenrecht und die Auswirkungen auf geflüchtete/migrierte Frauen

24.1.2019, 19 Uhr

Elli Scambor (Soziologin, Institut für Männer- und Geschlechterforschung)

Die Rolle von Männern im Prozess der Verdrängung und Unsichtbarmachung von geflüchteten/migrierten Frauen

31.1.2019, 19 Uhr

Emina Saric (Projektleiterin Heroes, Caritas Graz):

Heroes – gegen Unterdrückung im Namen der „Ehre“

Moderation der Expertinnengespräche: Dr.in Johanna Stadlbauer; Kulturanthropologin


Ein Projekt von Radio Helsinki mit freundlicher Unterstützung von:

Die Vortragsreihe wird gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Unerzählte Geschichte – Unerzählte Geschichten

50 Jahre "Gastarbeit" in Österreich nahmen wir zum Anlass für eine Sendereihe und zwei Veranstaltungen zum Thema in Kooperation mit JUKUS.

Die Sendereihe entstand in enger Kooperation mit der Ausstellung „Avusturya! Österreich! 50 Jahre türkische Gastarbeit in Österreich“ des Vereins JUKUS, die vom 3.-22.12.2014 im GrazMuseum zu sehen war.

Die Erstausstrahlungen fanden zwischen 7.12.2014 und 22.2.2015 auf Radio Helsinki statt. Weitere Freie Radios strahlten die Sendereihe teilweise oder zur Gänze in ihrem Sendegebiet aus.

Alle zwölf Sendungen können im Cultural Broadcasting Archive nachgehört werden.

In Ergänzung zur Sendereihe organisierten wir zwei Veranstaltungen in Kooperation mit dem Verein JUKUS.

Buchpräsentation: 50 Jahre türkische GAST (?) ARBEIT in Österreich

Donnerstag, 4.12.2014 um 18:30 Uhr | Radio Helsinki Funkhaus | Schönaugasse 8, Graz

Podiumsdiskussion: „Es wurden Arbeiter gerufen, doch es kamen Menschen an“

Donnerstag, 11.12.2014 um 19 Uhr | GrazMuseum – Gotische Halle | Sackstraße 18, Graz

Dieses Projekt wurde vom Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen privaten Rundfunks finanziell unterstützt.

More information about this event…


Projektlaufzeit

01.06.2014 – 31.12.2015

Kontakt

Barbara Belic, Manfred Kinzer, Özgür Kiyar, Irene Meinitzer, Marlies Pratter, Wolfgang Weritsch, Imre Withalm, Gertraud Zuckerstätter.

+43 316 830 880

Kontakt aufnehmen

Gries Interkulturell

Der Bezirk Gries bietet in Hinblick auf die Vielfalt der Bevölkerung wahrscheinlich mehr als jeder andere Grazer Bezirk. Der öffentliche Diskurs dazu ist allerdings nach wie vor von Vorurteilen bestimmt. Im Lauf des Jahres 2014 setzen wir von Radio Helsinki verschiedene Impulse, um das kulturelle Leben des Bezirks im weitesten Sinne hörbar zu machen.

Aus Rundgängen, Portraits und Workshops entstehen Sendungen, die auf diesem Sendeplatz zu hören sein werden:

Donnerstag 13:00-14:00 alle 2 Wochen ab 27.3.2014

Weitere Termine:

15.4.2014, 14:00-17:00: Rundgang zu verschiedenen Orten und Initiativen im Bezirk Gries. Teilnahme kostenlos. Start bei Chiala, Griesplatz 13.

Nachzuhören unter: http://cba.fro.at/series/2806



Projektlaufzeit

01.01.2014 – 31.12.2014

Kontakt

Wolfgang Weritsch

0316/830880-82

Kontakt aufnehmen