Frequently Asked Questions

Wer übernimmt die Kosten für PCR-Tests für 24h-Pfleger*innen?

Sendetermin 10.11.2020 16:00 bis 16:30
K P de en
Nachrichten/Info

Wer klatscht noch für die 24h-Pfleger*innen?

Das Thema der 24h-Pfleger*innen scheint wieder etwas aus dem Fokus gerückt zu sein. Wurden sie als Systemerhalter*innen zu Anfang der Coronakrise noch beklatscht und medial inszeniert, wie sie mit Korridorzügen und Charterfliegern eingeflogen werden, kämpfen sie tatsächlich mit gestiegenen Kosten für Transport, PCR-Tests und erschwertem Zugang zum Härtefallfonds. Nun ist die Frist für die Förderung für PCR-Tests für 24-Stunden-Pflegekräfte in weiten Teilen Österreichs mit Ende Oktober ausgelaufen. Sie benötigen diese Tests aber, um wieder in ihre Heimatländer einreisen zu dürfen, denn 24h-Pfleger*innen pendeln großteils alle paar Wochen aus Rumänien, der Slowakei, Tschechien, Slowenien, Bulgarien, Ungarn, etc nach Österreich und retour, um ihre Familien zu sehen.

Nun befürchten Interessensvertretungen, dass die Pfleger*innen diese Kosten in Zukunft selbst tragen werden müssen. Schon bisher mussten sie für einen Teil dieser Zusatzkosten selbst aufkommen - was angesichts ihrer ohnehin sehr niedrigen Entlohnung und steigender Transportkosten seitens der Vermittlungsagenturen unzumutbar ist.

Über die vielen Baustellen in der 24h-Pflege, die die Coronakrise nochmal deutlich verschärft hat, spricht FAQ heute mit Simona Durisova von der IG 24, Interessensvertretung für 24h-Care-Worker*innen. Das Interview führte Sarah.

Information zur Sendereihe

Frequently Asked Questions
Das Corona-Update aus dem Freien Radio

English version below

Seit dem 16. März 2020 – dem ersten Tag des ersten Lockdowns – begleiten wir mit dieser Sendereihe durch den neuen und gesamtgesellschaftlich herausfordernden Alltag. Um die zehn Redakteur*innen gestalten mittlerweile drei Mal wöchentlich dieses halbstündige Gesprächs-Format rund um die vielseitigen gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Jede*r ist individuell davon betroffen – ob auf persönlicher oder beruflicher Ebene – das zeigt sich in der breiten Palette unserer Interview-Partner*innen. Auf Englisch und Deutsch befragen wir angefangen von Medien-, Kunst- und Kulturschaffenden, über Menschen in Gesundheits- und Sozialberufen bis hin zu zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen aller Altersstufen im In- und Ausland, wie es ihnen in dieser Krise geht, welche Maßnahmen sie im Umgang damit entwickelt haben, welche Forderungen sie an die Regierung stellen, aber auch welche Ängste, Sorgen, Hoffnungen und Wünsche sie derzeit haben. Neben Expert*innengesprächen finden sich Gespräche mit Betroffenen und kritischen Geistern zu selben Teilen. Wir wollen gegen Fake-News und Verschwörungsmythen rund um Covid-19, aber auch gegen autoritäre Tendenzen und Panik antreten. Es ist uns ein Anliegen, den Effekten von drastischen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und gesellschaftlicher Isolation entgegenzuwirken.

Die Sendereihe versteht sich nicht zuletzt auch als ein Archiv der Auswirkungen dieser Pandemie für die Zukunft. Im Programm finden sich neben Gesprächen fallweise auch Übernahmen anderer Freier Radios. Die Sendereihe entstand zunächst in Kooperation mit KIT Land Steiermark (Krisenintervention und Interkonfessionelle Akutbetreuung), mittlerweile besteht diese Kooperation nicht mehr. Kürzlich feierten wir die 100. Ausgabe dieses vielschichtigen Formats.

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Since the 16th of March, 2020 - the first day of the first lockdown - we have been accompanying the new and socially challenging everyday life with this series of broadcasts. Three times a week around ten editors present this half-hour talk format, dealing with the multifaceted social impact of the pandemic. Everyone is individually affected by it - whether on a personal or professional level - this is reflected in the wide range of our interview partners. In English and German, we interview people working in the media, arts and culture, in the health and social professions, as well as civil society representatives of all age groups, both in Austria and abroad. We ask them how they are doing in this crisis, what measures they have developed to deal with it, what demands they are making on the government, but also what fears, worries, hopes and wishes they currently have. In addition to expert interviews, we also present talks with those most negatively affected and critical minds in equal measure. We want to oppose fake news and conspiracy myths around Covid-19, but also authoritarian tendencies and panic. It is our concern to counteract the effects of drastic restrictions on freedom of movement and social isolation.

Last but not least, the series sees itself as a Covid-19 archive for the future. In addition to talks and live conversations, the program also includes occasional re-broadcasts of other free radio stations. This format was initially created in cooperation with KIT Land Steiermark (Crisis Intervention and Interconfessional Acute Support), but this cooperation no longer exists. Recently, we celebrated the 100th edition of this multifaceted format.

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