Sorry, we're open

Spotlight auf die Liebe, den Weltuntergang und (starke) Frauen

Sendetermin 16.10.2021 20:00 bis 22:00
Lv K de
Feature/Magazin

Zurück aus der Sommer"pause" geht es für Töni Pock direkt zurück ins Theater. In dieser Ausgabe von "sorry, we're open" stellen wir euch zweierlei Planetenpartyprinzipien vor: einmal die Musiktheater-Performance "Doomsday" des Performance Kollektivs und im Anschluss einen Einblick in die Literaturshow des Literaturhaus Graz "Roboter mit Senf" mit Mitwirken derselben Gruppe.

Doomsday

Eine Band in einem schalldichten Raum. Draußen tobt der letzte Sturm. Doch die Band wiegt sich in Sicherheit. Sie üben sich an den verschiedensten Klängen und Geräuschen, bauen Refrain an Strophe. Sie schreiben die Sinfonie, die das Ende begleitet. Doch plötzlich die Verunsicherung. Wie stabil sind die Wände? War der Riss in der Decke immer schon da? Und wird dieses Dröhnen immer lauter? Doch die drei bleiben dran, sie lassen sich nicht ablenken. Fokussiert komponieren sie weiter! Die Wände vibrieren und eine Glühbirne fängt zu flackern an. Könnte man nicht einfach die alten Lieder spielen? Die haben doch gut funktioniert. Damals haben wir noch gut funktioniert.

In “Doomsday” setzt sich das Planetenparty Prinzip mit dem Thema Liebe auseinander, ihrem Ende und ihren Liedern. Die Protagonist*innen durchlaufen ihre Gefühlsambivalenz, zwischen Sicherheit und Panik, Verlangen und Abstoßen. Die Verletzlichkeit bleibt, genauso wie das Risiko. Doch woher weiß man, ob es vorbei ist? Und kann wahre Liebe überhaupt enden?

Regie und Produktion: Nora Köhler, Alexandra Schmidt

Performance: Alexander Benke, Leonie Bramberger, Nora Köhler

Ausstattung: Flora Hogrefe

Regieassistent: Neo Klinger

Probenbegleitung und Choreographie: Marta Navaridas

Outside Eye: Miriam Schmid

Technik: Tom Grassegger

Unterstützt von steirischer herbst ’21

Quelle: https://planetenparty.at/portfolio/doomsday/, Foto (C) Clemens Nestroy

 

Roboter mit Senf

Das Planetenparty Prinzip wurde ins Literaturhaus Theater im Bahnhof (TiB) geladen!
Bei Roboter mit Senf – Die Literaturshow wird mit interessanten Gästen, futuristischen Standl-Betreibern und einer fast endlosen Auswahl an Wurstspezialitäten Literatur auf eine ganz neue Weise schmackhaft gemacht.
Gemeinsam mit den GastgeberInnen Klaus Kastberger und Daniela Strigl starten wir ein Showformat, dessen Ziel es ist, Literatur wieder in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Dabei konkurrieren wir mit Social-Media, Youtube-Videos und all den anderen Ablenkungen, die das Zeitalter der Digitalisierung so mit sich bringt.

Mit dabei, als kritisch-prüfende Instanz, direkt aus der Mitte der Gesellschaft: Unser Außenreporter, Martin Brachvogel! Dabei tritt Die Miri (Miriam Schmid) als skurrile Kunstfigur und Vermittlerin auf, zwischen jenen, die sich bereits in den wärmenden Armen der Literatur gefunden haben und jenen, die noch auf den Geschmack kommen wollen.

Quelle: https://planetenparty.at/portfolio/roboter-mit-senf-die-literaturshow-2/

Siehe auch: https://www.steirischerherbst.at/en/program/events/2462/roboter-mit-senf-die-literatur-show

 

Ein Potpourri aus Live-Ausschnitten aus den Formaten, sowie persönlichen Gesprächen mit "Doomsday" Regisseurin Nora Köhler und Darsteller Alexander Benke sowie der Kabarettistin und neuerdings Roman-Autorin Ulrike Haidacher. 

Mitwirkende und Redaktion: Antonia Pock und Katrin Brehm

 

Außerdem: Musik!

Einen Tag vor der Bachmann- Preisverleihung trat Nava Ebrahimi gemeinsam mit Zahra Mani im Zuge der Spotlight Projektes der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik im Volkskundemuseum in Graz auf. Der Innenhof erklang.

Zu Hören ist der Mitschnitt jener Text und Klang Performance von Nava Ebrahimi mit Zahra Mani 

vom Samstag, 19. Juni, 18 Uhr Aufnahmetechnik:Stasi

 

NAVA EBRAHIMI 1978 in Teheran geboren, studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln. Die Autorin arbeitete als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland und der Kölner StadtRevue. Seit 2012 lebt sie mit ihrer Familie in Graz. „Sechzehn Wörter", erschienen 2017, ist ihr erster Roman, für den die Autorin den Österreichischen Buchpreis in der Kategorie Debüt erhielt. 2019 erhielt sie den Morgenstern-Preis des Landes Steiermark.

ZAHRA MANI ist Musikerin und Komponistin aus Pakistan und London. Sie lebt und arbeitet seit 2001 in Österreich, mit Aufenthalten in Großbritannien, Kroatien und Pakistan.
Ihr musikalisches Schaffen umfasst Kompositionen für Soloinstrumente, Stimmen und Ensembles, Radiokunst und Klanginstallationen sowie elektroakustische und intermediale Performances. Sie spielt u.a. Kontrabass, E-Bass, Gitarre und Klavier, studierte klassische indische Musik in Pakistan und hatte Einführungen in Tabla und Sitar. 2017 gewann sie den Outstanding Artist Award für Komposition des BKAs.

 

Playlist: 

Holly Humberstone - Overkill

Wir sind Helden - Von Hier an Blind

Nenda - Mixed Feelings

Eli Preiss - Danke Mami

Lauringer - Worst Best Friend Ever

Harry Syles and Band - Juice (Lizzo Cover)

Information zur Sendereihe

Sorry, we're open
Kultur ohne Maske

Eine Plattform für Kreativität, um (A)LIVE zu werden!
Musiker*innen, Geschichtenerzähler*innen, Ideenschöpfer*innen, die ihre Arbeiten on Air in sozial distanzierten Zeiten präsentieren. SORRY WE'RE OPEN für den Kontakt mit der Außenwelt.

Providing a platform for creativity to become (A)LIVE! Musicians, story tellers, creators of ideas on Air in social distanced times. SORRY WE'RE OPEN for being in touch with the outside world.

Kulturredaktion
Email: kulturredaktion@helsinki.at


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