X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!

DOMINIKA MEINDL im Porträt

Sendung am 21.11.2017 13:00 bis 14:00
F U K P

Feature/Magazin

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss präsentiert ein Porträt aus der Reihe: „Listen To The Female Artists“ #33

im Porträt DOMINIKA MEINDL

Schriftstellerin / freischaffende Kulturjournalistin / Lesebühnenpräsidentin / Literatur-Entertainerin / Moderatorin / Bloggerin ……..

In einer Radiostunde gibt uns DOMINIKA MEINDL Einblick in ihre vielseitigen Arbeitswelten, inklusiv Ausschnitte aus Lesungen. Ein Radioporträt mit viel Humor, Witz & Satire ! VIEL VERGNÜGEN !

Eine Sendung von HELGA SCHAGER

STECKBRIEF

DOMINIKA MEINDL, geboren 1978 in Linz, lebt und arbeitet in Linz, Wels und einem Baumhaus in Schönering. Sie studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. Zwischen 2006 und 2008 schrieb sie für die Oberösterreichischen Nachrichten, seitdem ist D. Meindl als freischaffende Journalistin und Schriftstellerin tätig. Sie ist Mitglied des Poetry-Slam-Vereins „Postskriptum“ und vom „Netzwerk Memoria“. Sie gründete 2009 mit Klaus Buttinger und René Monét die erste Linzer Lesebühne „Original Linzer Worte“. 2010 ist ihr – gemeinsam mit Klaus Buttinger – verfasstes Buch „Die Sau“ – Ein voll arger Heimatroman“ erschienen (Milena Verlag). 2011 „In der Heimat der Fußkranken. Liebeserklärungen und Polemiken aus Oberösterreich“ (Austria as it is – Österreich wie es ist). 2014 – gemeinsam mit Klaus Buttinger und René Monet „ORIGINAL LINZER WORTE“ – Die prunkvollsten Texte der Lesebühne (Milena Verlag).
Sie schreibt Texte jedweder Art, für den Falter, für den OÖ. Kulturbericht, für ihren Blog „Eine Frau mit recht wenigen Eigenschaften“, für die Lesebühne und für die Nachwelt.

2013 Talentförderungsprämie für Literatur des Landes Oberösterreich
2017 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur

Das feministische Magazin mit queerem Biss

X_XY steht als Synonym für Varianz. Wir sprechen von Geschlechtsidentitäten, die der Biologie nicht entsprechen müssen. Geschlecht bewegt sich auf einem Kontinuum, das heißt, wir wagen den Versuch, uns von binären Geschlechternormen zu lösen und streben nach Erlösung!

Gelöst ist noch lange nicht alles, ungelöst ist vieles und manches braucht keine Lösung sondern Respekt und Akzeptanz.
Wir finden das (un)erhört! und bringen das zu Gehör!

„Wenn sich herausstellt, dass die Grundprämisse feministischer Politik nicht mehr in einem stabilen Begriff der Geschlechtsidentität liegt, dann ist vielleicht eine neue Form feministischer Politik zu wünschen, die den Verdinglichungen von Geschlechtsidentität und Identität entgegentritt: eine Politik, die veränderlichen Konstruktionen von Identität als methodische und normative Voraussetzung begreift, wenn nicht gar als politisches Ziel anstrebt.“ (Butler, Judith, 1991)

Ohne unsere feministischen Grundhaltungen verlassen zu wollen, denken wir, es ist an der Zeit, einen erweiterten Blick auf Geschlecht und Identitäten, auf Auswirkungen der sich rasant verändernden politischen Landschaft aus „feministischer Sicht“ zu werfen und diese in unsere praktische und theoretische Radioarbeit zu integrieren und zu aktualisieren.

Wir wünschen uns nicht eine neue Form von feministischer Politik – Wir machen sie!

„X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ nutzt die freien Medien, um Themen in die Öffentlichkeit zu bringen, die von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern vernachlässigt werden.

Thematische Vielfalt ist Programm! Breit gestreut reicht diese von Gesellschafts- / Entwicklungs- und Migrationspolitik, Alltagsleben von Frauen* Inter* und Trans*Menschen über Hörspiele bis zu experimentellen Radiosendungen (Radio als Kunstform).

 

 

Helga Schager
Michaela Schoissengeier
Email: programmrat@helsinki.at

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