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WH: The first Gaypride was a Riot | #Yachtfleet gegen Kriminalisierung von Seenotrettung | Repression vor Start von Ende Gelände

Sendetermin 20.06.2019 07:30 bis 08:00
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Nachrichten/Info

Kurzmeldungen


"The first Gaypride was a Riot"

Heuer jähren sich die Stonewall Riots zum 50. Mal. Um den 28. Juni 1969 wehrten sich Lesben, Schwule, Trans*personen, People of Color und Sexarbeiter*innen gegen die andauernde Polizeigewalt. Auslöser war eine Polizeirazzia im Gayclub Stonewall Inn in der Christopher Street in New York. Somit markieren die Stonewall Riots den Zeitpunkt an dem Lesben, Schwule, Trans* und Queers gegen das regide, binäre Geschlechterregime aufbegehrten und es nicht länger mit friedlichen Protesten hinnehmen wollten. Gayprides weltweit beziehen sich auf dieses Datum und den Ort "Stonewall Inn".
VON UNTEN sprach mit dem Historiker Martin Gössl. Er forscht zu queeren Subkulturen und erzählt im Interview die Hintergründe der Stonewall Riots.


#Yachtfleet gegen Kriminalisierung von Seenotrettung

Momentan werden Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer daran gehindert, Menschen in Seenot vor dem Ertrinken zu retten. Die EU will damit verhindern, dass Menschen ihr Recht auf Flucht und Asyl wahrnehmen. Zur Abschreckung lässt sie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Seenotrettungsorganisationen wie Sea Watch und Mission Lifeline werden kriminalisiert. Ihren Schiffen wird die Einfahrt in Häfen verwehrt. Fahren sie dennoch ein, werden sie beschlagnahmt. Die Organisation Mission Lifeline will mit einer Aktionswoche #Yachtfleet vom 16.-21. Juni auf diese Situation aufmerksam machen. Dazu sind aktuell mehrere private Jachten auf dem Mittelmeer unterwegs und protestieren gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung.
Was hinter dieser Aktionswoche steckt, darüber sprach Radio Corax mit Axel Steier von Mission Lifeline. Er gibt zunächst eine Einschätzung der Lage auf dem Mittelmeer.


Repression vor Start von Ende Gelände

Mit friedlichen Formen des Widerstands, mit zivilem Ungehorsam, sensibilisiert das Protestcamp Ende Gelände seit einem Jahrzehnt im Rheinland für die Auswirkungen der Braunkohleverstromung auf den Klimawandel, auf Wälder und Dörfer. Die Veranstalter*innen erwarten auch in diesem Jahr mehrere tausend Mitstreiterinnen.
Bereits im Vorfeld des Protestcamps sind die Organisator*innen mit unterschiedlichen Formen von Repression betroffen, u.a. durch den Energiekonzern RWE. Mehr dazu hört ihr im Gespräch von coloRadio in Dresden mit Kathrin Henneberger, Sprecherin von Ende Gelände.
Ende Gelände setzt sich für den sofortigen Kohleausstieg ein. Von 19. bis 24. Juni stellen sich Aktivist*innen der Zerstörung im Rheinland entgegen und blockieren Kohle-Infrastruktur. Mehr Infos findet ihr hier.


Veranstaltunshinweise


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