Das rote Mikro

In memoriam Mathias Grilj

Sendetermin 09.11.2020 20:00 bis 21:00
K de
Literatur

Der Grazer Autor und Journalist Mathias/Matjaž Grilj ist am 16. September gestorben. Zur Erinnerung an ihn bringen wir ein Portrait, das am 14.01.2017 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Damals erzählte Mathias Grilj von seinem wechselvollen beruflichen und literarischen Werdegang, sprach über sein gerade erschienenes Buch und las einige Ausschnitte daraus.


Matjaž Grilj wurde 1954 im slowenischen Kamnik geboren, ist als Kind nach Graz übersiedelt und hat früh für diverse Zeitungen zu schreiben begonnen. Viele Jahre lang war er Kulturredakteur bei der Kronenzeitung.

Unter dem Pseudonym Max Gad hat er ein Dutzend Theaterstücke geschrieben, die er zum Teil selbst inszeniert hat und die u.a. im steirischen herbst aufgeführt wurden. Bekannt und beliebt sind die Glossen, die Mathias Grilj für verschiedene Medien geschrieben hat und die auch in Buchform erschienenen sind.

2017 hat er wieder ein Buch veröffentlicht: „Im Gegenüber. Ein Bilderbuch“ hat weder mit Glossen zu tun, noch mit herkömmlichen Bilderbüchern. Es enthält Portraits von Frauen aller couleur: von Heldinnen, Huren, Heiligen, Täterinnen, Opfern, Fremden und Vertrauten, Gegenwärtigen und Erinnerten - gezeichnet mit Worten


Musik: Schmieds Puls: I care a little less about everything now“ , seayou records 2015, Bernhard Eder: „Remake“, TRONrecords 2016


Links: Mathias Grilj bei wikipedia und sein Buch "Im Gegenüber“ im Verlag Leykam, Privatissimum vom Grilj (Kolumne im steir. Internetportal für Architektur und Lebensraum), http://tronrecords.com/

 

 

Information zur Sendereihe

Das rote Mikro
Die wöchentliche Literatur-Schiene bei Radio Helsinki

In "Das rote Mikro" bringt Barbara Belic akustische Portraits von renommierten und aufstrebenden AutorInnen und MusikerInnen; fallweise bearbeitete Lesungsmitschnitte. Der Schwerpunkt liegt auf KünstlerInnen, die aus der Steiermark stammen, hier studiert haben oder in einem steirischen Verlag bzw Label veröffentlichen.

 

Barbara Belic


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