Frequently Asked Questions

"Die Hoffnung, dass sich strukturell Dinge verbessern…" Corona-Kultur-Maßnahmen in Tirol | Die Situation in Südamerika

Sendetermin 15.07.2020 16:00 bis 16:30
K P de en
Nachrichten/Info

"Die Hoffnung, dass sich strukturell Dinge verbessern…" Corona-Kultur-Maßnahmen in Tirol | Die Situation in Südamerika

In der vierten Sendung von FAQ mit Simon Hafners Gesprächen mit den Vertreter*innen der IG-Kulturen widmen wir uns nun Tirol und Helene Schnitzer von den TKI, den Tiroler Kulturinitiativen.

Auch in Tirol fehlen Unterstützungen für Ausfälle auf Vereinsebene während auf der anderen Seite kleine Individualförderungen für Künstler*innen geschaffen wurden. An den Zugangsbeschränkungen zu jenen Individualfördermaßnahmen und einer Non-Profit-Lösung wird und wurde gearbeitet.

Schnitzer sieht optimistisch in der Krise eine Chance zur strukturellen Veränderung des Kultursektors.

Mag.a Helene Schnitzer ist die Geschäftsführerin von den Tiroler Kulturinitiativen (TKI) zuständig für Kulturpolitik, Finanzen, Mitglieder*innenberatung, Öffentlichkeitsarbeit, Mitglied des Landeskulturbeirats für Kulturinitiativen und der battlegroup for art.

Simon Hafner hat eine Status Quo – Abfrage der Corona Kultur Maßnahmen in den Bundesländern durchgeführt. Jene  sieben Gespräche mit Landesvertreter*innen der IG-Kulturen bringt FAQ in einer  Serie von vier Sendungen.

Bisher kamen Thomas Diesenreiter Geschäftsführer der KUPF OÖ, die Geschäftsführerin der IG-Kultur-Wien Irmgard Almer sowie deren Koordinator des Kulturinfoservice Gerhard Kettler (https://cba.fro.at/457900), Alina Zeichen von der IG KIKK, Kärnten / Koroška sowie Lidija Krienzer-Radojevic von der IG Kultur Steiermark zu Wort (https://cba.fro.at/458583) sowie Mirjam Steinbock (IG Kultur Vorarlberg) und Günter Schütter von der IG Kultur Burgenland (https://cba.fro.at/459240).

Im zweiten Teil der Sendung wandeln wir thematisch vom kleinen Österreich nach Südamerika und ein wenig in die Vergangenheit.

Bernd Brabec de Mori hat im Gespräch mit Eva Neureiter von Radio Widerhall im Mai 2020 über die Situation in Südamerika zu Coronazeiten berichtet. Er gibt einen kurzen Einblick in die katastrophale Situation des Lebens mit der Pandemie in Südamerika und zählt danach einige Möglichkeiten auf, wie wir hier von Österreich aus die Menschen, die vor Ort helfen und arbeiten, unterstützen können.

Bernd Brabec de Mori lebt und forscht in Graz als Musikwissenschafter und hat mehrere Jahre in Peru geforscht und gelebt.

 


Information zur Sendereihe

Frequently Asked Questions
Das Corona-Update aus dem Freien Radio

English version below

Seit dem 16. März 2020 – dem ersten Tag des ersten Lockdowns – begleiten wir mit dieser Sendereihe durch den neuen und gesamtgesellschaftlich herausfordernden Alltag. Um die zehn Redakteur*innen gestalten mittlerweile drei Mal wöchentlich dieses halbstündige Gesprächs-Format rund um die vielseitigen gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Jede*r ist individuell davon betroffen – ob auf persönlicher oder beruflicher Ebene – das zeigt sich in der breiten Palette unserer Interview-Partner*innen. Auf Englisch und Deutsch befragen wir angefangen von Medien-, Kunst- und Kulturschaffenden, über Menschen in Gesundheits- und Sozialberufen bis hin zu zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen aller Altersstufen im In- und Ausland, wie es ihnen in dieser Krise geht, welche Maßnahmen sie im Umgang damit entwickelt haben, welche Forderungen sie an die Regierung stellen, aber auch welche Ängste, Sorgen, Hoffnungen und Wünsche sie derzeit haben. Neben Expert*innengesprächen finden sich Gespräche mit Betroffenen und kritischen Geistern zu selben Teilen. Wir wollen gegen Fake-News und Verschwörungsmythen rund um Covid-19, aber auch gegen autoritäre Tendenzen und Panik antreten. Es ist uns ein Anliegen, den Effekten von drastischen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und gesellschaftlicher Isolation entgegenzuwirken.

Die Sendereihe versteht sich nicht zuletzt auch als ein Archiv der Auswirkungen dieser Pandemie für die Zukunft. Im Programm finden sich neben Gesprächen fallweise auch Übernahmen anderer Freier Radios. Die Sendereihe entstand zunächst in Kooperation mit KIT Land Steiermark (Krisenintervention und Interkonfessionelle Akutbetreuung), mittlerweile besteht diese Kooperation nicht mehr. Kürzlich feierten wir die 100. Ausgabe dieses vielschichtigen Formats.

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Frequently Asked Questions läuft auch auf folgenden Radios:
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Campus & City Radio St. Pölten (nur dienstags)
Radio Proton (Vorarlberg)
Radio FRO (Linz) (nur donnerstags im Kultur & Bildungskanal, außer 1. Donnerstag im Monat))



Since the 16th of March, 2020 - the first day of the first lockdown - we have been accompanying the new and socially challenging everyday life with this series of broadcasts. Three times a week around ten editors present this half-hour talk format, dealing with the multifaceted social impact of the pandemic. Everyone is individually affected by it - whether on a personal or professional level - this is reflected in the wide range of our interview partners. In English and German, we interview people working in the media, arts and culture, in the health and social professions, as well as civil society representatives of all age groups, both in Austria and abroad. We ask them how they are doing in this crisis, what measures they have developed to deal with it, what demands they are making on the government, but also what fears, worries, hopes and wishes they currently have. In addition to expert interviews, we also present talks with those most negatively affected and critical minds in equal measure. We want to oppose fake news and conspiracy myths around Covid-19, but also authoritarian tendencies and panic. It is our concern to counteract the effects of drastic restrictions on freedom of movement and social isolation.

Last but not least, the series sees itself as a Covid-19 archive for the future. In addition to talks and live conversations, the program also includes occasional re-broadcasts of other free radio stations. This format was initially created in cooperation with KIT Land Steiermark (Crisis Intervention and Interconfessional Acute Support), but this cooperation no longer exists. Recently, we celebrated the 100th edition of this multifaceted format.

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