Programmhinweise

U K P

FROzine
vom 19.09. 07:30-08:30

WH: Jüdische NS-Opfer - wie gedenkt Linz im öffentlichen Raum, Sendung vom 12.9.2018

Im Gedenkjahr 2018 stehen die nationalsozialistische Terrorherrschaft und ihre Herausforderungen für die demokratische Erneuerung im Nachkriegsösterreich im Blickpunkt. In diesem Zusammenhang fällt aktuell das Augenmerk auf Linz, nachdem die israelische Botschafterin anlässlich ihrer Teilnahme am 50-jährigen Jubiläum der Wiedereinweihung der Synagoge bemängelte, dass in der oberösterreichischen Landeshauptstadt keinerlei Gedenkorte an die jüdischen NS-Opfer aufzufinden seien. Die Kulturdirektion weist den Vorwurf zurück und betont vorhandene Anstrengungen, das Gedenken im öffentlichen Raum sichtbar zu verankern.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche Formen des öffentlichen Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen als angemessen zu betrachten sind, inwieweit dabei politische Gegensätze und Konflikte zutage treten und wie sich die Erinnerung an die Shoah vor allem mit Blick auf die Zukunft dem allgemeinen Vergessen widersetzen kann.

Mit Charlotte Herman (Präsidentin Israelitische Kultusgemeinde Linz) und Gert Kerschbaumer (Historiker, Komitee Stolpersteine Salzburg).

Moderation: Martin Wassermair

 

U K P

FROzine
vom 19.09. 12:00-13:00

WH: Jüdische NS-Opfer - wie gedenkt Linz im öffentlichen Raum, Sendung vom 12.9.2018

Im Gedenkjahr 2018 stehen die nationalsozialistische Terrorherrschaft und ihre Herausforderungen für die demokratische Erneuerung im Nachkriegsösterreich im Blickpunkt. In diesem Zusammenhang fällt aktuell das Augenmerk auf Linz, nachdem die israelische Botschafterin anlässlich ihrer Teilnahme am 50-jährigen Jubiläum der Wiedereinweihung der Synagoge bemängelte, dass in der oberösterreichischen Landeshauptstadt keinerlei Gedenkorte an die jüdischen NS-Opfer aufzufinden seien. Die Kulturdirektion weist den Vorwurf zurück und betont vorhandene Anstrengungen, das Gedenken im öffentlichen Raum sichtbar zu verankern.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, welche Formen des öffentlichen Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen als angemessen zu betrachten sind, inwieweit dabei politische Gegensätze und Konflikte zutage treten und wie sich die Erinnerung an die Shoah vor allem mit Blick auf die Zukunft dem allgemeinen Vergessen widersetzen kann.

Mit Charlotte Herman (Präsidentin Israelitische Kultusgemeinde Linz) und Gert Kerschbaumer (Historiker, Komitee Stolpersteine Salzburg).

Moderation: Martin Wassermair

 

U P

radio%attac
vom 19.09. 15:00-15:30

809. radio%attac – Sendung, 17. 09. 2018

„Die Wut der Arbeiter und die Suche nach einer neuen Wirtschaftsordnung“ (Richard Wolff, Ökonom)

„Wenn man eine relativ kleine Gruppe von Leuten, sagen wir die oberen fünf Prozent, so unerträglich reich macht und die Masse der Menschen gleichzeitig in einen Abwärtstrend bringt, der ihnen Angst macht, wird es eine politische Explosion geben“, so der renommierte Ökonom Richard Wolff. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer, Lohndrückerei und der Abbau des Wohlfahrtsstaates haben eine strukturelle Krise des Kapitalismus und zugleich eine politische Krise geschaffen. Die Arbeiterschaft sei verunsichert und „alarmiert“. „Die Reichen“, so Wolff weiter, „haben das politische System gekauft und es von jedem demokratischen Fundament gelöst.“ Die Wut der Arbeiter habe entscheidend zu den Rechtstendenzen in Deutschland, zum Aufstieg des Front National in Frankreich, zum Brexit und zum Wahlsieg Donald Trumps beigetragen.

Fabian Scheidler von Kontext TV in München hat mit Wolff folgendes Interview geführt. Überschrift: „Die Wut der Arbeiter und die Suche nach einer neuen Wirtschaftsordnung“

http://www.kontext-tv.de

P S

Das offene Wort
vom 19.09. 18:00-20:00

Lebensmittelverschwendung- Foodshiring

In der heutigen Sendung begeben wir uns in die Lebensmittel Veiteilung von Foodshiring.

Mit diversen Beiträgen die wir für den heutigen Sendeablauf gestaltet haben.

Studio Gäste Michi _ Jochen - Wolfgang

weitere Infos in der Sendung

P

EU-Gipfel in Salzburg
vom 20.09. 13:30-16:00

Sondersendung

c/o
vom 20.09. 19:00-20:00

Hört her! 50 Jahre iz3w [c/o Informationszentrum 3. Welt]

Zum 50. Geburtstag des Informationszentrums 3. Welt in Freiburg / Breisgau!

1968 - als die Alternativenbewegung noch alternativ war und der Dritte Weg noch gangbar schien...


# Ehemalige und Aktive erzählen über das Arbeiten im Kollektiv, über die Redaktionssitzungen der Zeitschrift, über die Relevanz der Inhalte und warum sie die iz3w zeitweise oder längerfistig mitgestaltet haben. Außerdem: Eddy Munyaneza über seinen Film Uncertain Future aus Burundi

Seit einem halben Jahrhundert kritisiert das iz3w die Ordnung einer Welt, die nur für einen kleinen Teil der Weltbevölkerung komfortabel ist. Die vielen ehemaligen und heute Aktiven im iz3w fragten sich und fragen sich heute noch, wie die kapitalistischen Verhältnisse weltweit funktionieren und was ihre sozialen, politischen, ökologischen und kulturellen Folgen in Süd und Nord sind. Der Wille zur radikalen Umgestaltung der globalen Verhältnisse ist bis heute im iz3w höchst lebendig.

Die runde Fünfzig nimmt das iz3w diesen Herbst mit einem politischen Veranstaltungsprogramm zum Anlass, die Möglichkeiten internationaler Solidarität zu reflektieren.

Das Programm startete am 13. September mit einer Ausstellung,  zu der es ein virtuelles Pendant gibt. „Schaut her! 50 Jahre Unerhörtes“ (noch zu sehen bis  zum 21. Oktober) schaut auf die visuelle Ästhetik der politischen Arbeit und macht hörbar, was heute erinnert wird.

Eine Sendungsübernahme des Informationszentrums Dritte Welt / iz3w


 

L R

Radio Lax
vom 20.09. 22:00-23:00

Das war das Punk Rock Holiday 2018: Teil 1 mit 'The Living End' Interview

Das diesjährige Punk Rock Holiday hatte wieder einige musikalische Kracher zu bieten, aber auch auf der Beach Stage ging es während der ganzen Woche bei hochsommerlichen Temperaturen volle Kanne ab. Bereits am Montag, dem eigentlichen "Warm Up Day", spielten die großartigen "The Living End" im schönen Tolmin auf und Radio Lax durfte die sonst auch gern mal vor 70.000 Menschen spielenden Superstars aus Australien zum Interview treffen. Aber hört am besten selbst, wie immer ab 22.00 Uhr auf Radio Helsinki oder im Livestream (https://www.helsinki.at/livestream).

U P

Tierrechtsradio
vom 21.09. 08:00-09:00

Bericht von der Internationalen Tierrechtskonferenz 2018

Besucher_innen berichten von der Konferenz

Wie haben Besucher_innen die Konferenz erlebt, welche Schwerpunkte wurden gesetzt und wie war die diesjährige Konferenz im zeitlichen Vergleich mit früheren Konferenzen?

L P

World Parking Day
vom 21.09. 10:00-11:00

Livediskussion vom Parkplatz: Mein Platz - Dein Platz - Wer bekommt wieviel?

Welche Visionen für eine lebenswertere Stadt in punkto Mobilität haben unsere StadtpolitikerInnen? Wer bekommt wieviel Platz eingeräumt; was bleibt neben individualem Autoverkehr für FußgängerInnen und RadfahrerInnen? Und für was können Parkplätze eigentlich noch verwendet werden?

Diese Fragen diskutieren:

Gemeinderat Manfred Eber, Verkehrssprecher der KPÖ, als Vertreter von Stadträtin Elke Kahr, Abteilung für Verkehrsplanung
Christian Kozina, Uni Graz, Mobilitätskonzept Graz http://www.graz-verkehr.at/Mobilitaetskonzept_Graz_2018.pdf 
Dieter Schwab, Verein walk-space.at, österr. Verein für Fußgängerinnen
Gemeinderätin Tamara Ussner, Grüne, Sprecherin für Grünraum, Verkehr, Öffentlichen Raum und BürgerInnenbeteiligung

Angefragt:
Vertretung für BM Siegfried Nagl, zuständig für das Stadtplanungsamt
ARGUS Radlobby




L P

World Parking Day
vom 21.09. 12:30-13:00

"Parkplatzmusik"* und Interviews aus der Stadt und von verschiedenen Parkplätzen - Teil 1

"Rasenden ReporterInnen" führen Interviews mit weiteren AkteurInnen, die an diesem Tag Parkplätze bespielen.




L P

World Parking Day
vom 21.09. 15:00-17:00

"Parkplatzmusik"* und Interviews aus der Stadt und von verschiedenen Parkplätzen - Teil 2

"Rasenden ReporterInnen" führen Interviews mit weiteren AkteurInnen, die an diesem Tag Parkplätze bespielen.




L N P

Kraftwerksfunk
vom 21.09. 17:00-17:30

Augarten schützen - Gauner einbuchten. Demonstration für den Erhalt des Augartens

Am vergangenen Samstag wurde von der BürgerInneninitiative Hände weg vom Augarten zur Demonstration geladen. Gefolgt sind dem Aufruf laut Veranstalter über tausend Menschen, die den Augarten in der jetztigen Form behalten möchten.

Was auf den Schildern stand? Hier ein kleiner Auszug:
Augarten schützen. Gauner einbuchten
Augarten beschützen
Verlust von Freizeitflächen
Augarten schützen. Can George do it?
Baden verboten
Drüber Reden statt Drüberfahren
Hände weg von meinem Spielplatz
GrazerInnen zahlen drauf
Fehlende BürgerInnenbeteiligung
Augarten absenken? Nagl absetzen!


Für diese Ausgabe vom Kraftwerksfunk wurde die Stimmung bei der Demonstration eingefangen, begleitet von äußerst fröhlicher Straßenmusik, ausserdem die sehr kurz gehaltenen Ansprachen, denn die Botschaft war klar:

Hände weg vom Augarten!


Sendungsgestaltung: Karin Schuster






Fotos: schu

 


 

K

Das rote Mikro
vom 22.09. 11:00-12:00

Den Sound mach ich mit meinem Körper: Georg Gratzer, Holzbläser

Georg Gratzer, geb. 1977 in der Oststeiermark, lernte als Kind Klarinette, später studierte er Jazz-Saxofon in Graz, London und New York. Durch ausgedehnte Reisen nach Indien, China und Südamerika lernte er die traditionelle Volksmusik dieser Gebiete kennen und dort gebräuchliche Flöten spielen und integrierte sie in seinen musikalischen Kosmos.
Anfang der 2000er Jahre, noch als Student in Graz, war er Mitbegründer des legendären Sextetts Beefólk, das die österr. Jazz- und Folkszene auf den Kopf stellte, wirkte in Timna Brauers Mozart-Projekt mit, spielte in der Nenad Vasilic Balkan Band und in Berndt Luefs Jazztett Forum Graz.

Derzeit spielt Gratzer im Trio de Janeiro (mit Thomas Mauerhofer/Gitarre und Raphael Meinhart/Vibraphon, Marimbaphon), leitet das World-Music-Quartett Amridan und betreibt mit seinem ehemaligen Beefolk-Kollegen, dem Geiger Klemens Bittmann (im Duo BartolomeyBittmann international erfolgreich), ein Projekt, das sich u.a. dem Werk des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann widmet. Das Album Telemannia wird demnächst erscheinen. Auch bekannte Stücke von Astor Piazzolla, Jazzfusion von John McLaughlin und Eigenkompositionen werden darauf zu hören sein.

Daneben gibt Gratzer Workshops für Kinder und Erwachsene, schreibt an einem Buch über klassische indische Musik und veranstaltet jedes Jahr im Mai in der Oststeiermark ein zweiwöchiges Festival mit einheimischen und internationalen Künstlern.

Georg Gratzer schildert seinen Werdegang, erzählt von seinen Bands, seinen Reisen, den Kooperationen mit dem chilenischen Pianisten Roberto Bravo und dem in London lebenden Tiroler Hang-Spieler Manu Delago, an dessen neuestem Streich Parasol Peak er beteiligt war, und von indischer Musik, die für ihn eine besondere Rolle spielt. - Dazu gibt es Musikbeispiele, die seine große Bandbreite an Saxofon, Klarinette und diversen Flöten zeigen.

Musik: Georg Gratzer & Amridan: CD Alba, gamsbART 2013 + Trio de Janeiro: CD Live at Generalihof Graz, gamsbART 2008 + Beefólk: CD Orka, Bee001/2002 + Georg Gratzer & Klemens Bittmann feat. Mahesh Vinyakram: Joy (von G.Gratzer zur Verfügung gestellt) + Georg Gratzer: Lauras Stern 3 (von G.G. z. Verfügung gest.) + Georg Gratzer feat. Mahesh Vinayakram: Chazcon, Komp.G.Gratzer (v. G.G. z. Verfügung gest.) + Georg Gratzer: CD Tranquilandia, Shruti Records 2015 + Roberto Bravo & Georg Gratzer: CD Intimo, Bravo&Gratzer 2017 + Georg Gratzer & Klemens Bittmann: Gabriel‘s Oboe, Komp. Ennio Morricone f.d. Film "Mission" (v. G.G. z. Verfügung gest.)

Weiterführende Links: Portrait Georg Gratzer von Othmar Klammer in kultur.steiermark.at (2008), langer Artikel auf der Seite von treibhaus.at: Beefólk, folk-jazziges Kammermusikorkestra (2004), Gundecha Brothers, die Band Shakti, der Film Lauras Stern (2004)

 

 

 

 

 

K

Café Willnauer
vom 22.09. 14:00-15:00

TAO hat viele Facetten

Zu Gast ist Manfred Weissensteiner, Gründer und Leiter des Theaters am Ortweiplatz. (da capo)

U P

Werkstatt-Radio
vom 22.09. 16:00-17:00

Ultrafeinstaub, Stickstoffdioxide und Lärm: alles egal?

Wie Verkehr unsere Gesundheit bedroht und welchen Preis bezahlen wir dafür

Durch verschiedene Risikoabschätzungen wird eine gravierende Belastung durch Feinstaub und den damit verbundenen negativen Gesundheitsfolgen für Österreich belegt. Feinstaub verursacht in Österreich eine deutlich verkürzte Lebenserwartung von durchschnittlich neun Monaten. Hauptverursacher ist der Verkehr. Das erfordert entsprechende Maßnahmen im Interesse unserer Gesundheit: eine Verkehrswende jetzt!

Wir sprechen in dieser Sendung mit dem Umweltmediziner Prof. Dr. Hutter über  Feinstaub, Gesundheit, Verkehr, Umwelt und die Folgen daraus.

Hans Peter Hutter: „ Mein Traum für 2030: Mehr Gerechtigkeit-mehr Fairness-mehr Solidarität- mehr Verständnis für Mitmensch und Natur. Entscheidungsträgerinnen, die sich mehr an fachliche Kompetenz halten, als an Wünsche und Forderungen von (Industrie)Lobbyisten. Eine Bevölkerung die nicht gleich wütend zu Toben beginnt, wenn es um „Bitte esst etwas weniger Fleisch“ oder „Fahrt`s doch ein bisserl weniger schnell“, geht.

Musik: The Mind Orchestra

E

Club Station
vom 22.09. 23:30-01:30

Trance Time!

2 Stunden lang gibt es wieder das Beste aus der Trance Welt! Egal ob Uplifting, Psy oder Progressive, diesmal auch viele Trance Classics als Schwerpunkt!

LIVE in the mix!

L N P

Kraftwerksfunk
vom 24.09. 09:00-09:30

WH: Augarten schützen - Gauner einbuchten. Demonstration für den Erhalt des Augartens

Am vergangenen Samstag wurde von der BürgerInneninitiative Hände weg vom Augarten zur Demonstration geladen. Gefolgt sind dem Aufruf laut Veranstalter über tausend Menschen, die den Augarten in der jetztigen Form behalten möchten.

Was auf den Schildern stand? Hier ein kleiner Auszug:
Augarten schützen. Gauner einbuchten
Augarten beschützen
Verlust von Freizeitflächen
Augarten schützen. Can George do it?
Baden verboten
Drüber Reden statt Drüberfahren
Hände weg von meinem Spielplatz
GrazerInnen zahlen drauf
Fehlende BürgerInnenbeteiligung
Augarten absenken? Nagl absetzen!


Für diese Ausgabe vom Kraftwerksfunk wurde die Stimmung bei der Demonstration eingefangen, begleitet von äußerst fröhlicher Straßenmusik, ausserdem die sehr kurz gehaltenen Ansprachen, denn die Botschaft war klar:

Hände weg vom Augarten!


Sendungsgestaltung: Karin Schuster