Programmhinweise

U P

Anarchistisches Radio
vom 21.11. 16:00-17:00

Feministische Delegationsreise nach Nord-Ost-Syrien

Feministische Delegationsreise nach Nord-Ost-Syrien

Auch diese Sendung beschäftigt sich mit der Autonomen Selbstverwaltung in Nord-Ost-Syrien, die weiterhin dem Angriffskrieg der Türkei in Kooperation mit islamistischen Djihadisten ausgesetzt ist und sich dagegen verteidigt. Es handelt sich um einen Audiomitschnitt des Vortrags der Kampagne Gemeinsam kämpfen, die am 27. Oktober von ihrer feministischen Delegationsreise nach Rojava/Nord-Ost-Syrien im Winter 2018/2019 erzählen. Aktuelle Informationen zur Situation dort finden sich auf anfdeutsch.com und bei der Kampagne Riseup4Rojava.org.

FEMINISTINNEN IN ROJAVA – EINE DELEGATION ERZÄHLT

Während des Machtvakuum im Zuge des syrischen Aufstandes, wurde 2012 die Selbstverwaltung im Norden Syriens ausgerufen. Das dabei neu aufgebaute gesellschaftliche System des demokratischen Konföderalismus baut auf den drei Säulen Basisdemokratie, Ökologie und Geschlechterbefreiung auf. Frauen haben darin eine zentrale Rolle eingenommen. Vorort tauschten sich die Delegiertinnen im Gespräch mit Frauen aus unterschiedlichen Bereichen über gesellschaftliche Entwicklungen seit 2012 aus. Ihre Eindrücke und Erfahrungen tragen sie nun mit ihrer Vortragstour zurück nach Europa. „Was macht die Revolution zu einer Frauenrevolution? Wie sieht das basisdemokratische Gesellschaftsprojekt in der konkreten Umsetzung aus? Was hat sich im Alltag der Frauen verändert? Wie kann im 21. Jahrhundert eine gesellschaftliche Alternative zu Kapitalismus und Patriarchat gelebt werden? Und was können wir davon lernen? Diese Fragen wollen wir in den Vorträgen diskutieren und Eindrücke unserer Reise teilen.“ (Beschreibung der Veranstaltung übernommen von der feministischen Kampagne Gemeinsam Kämpfen

LINK: http://gemeinsamkaempfen.blogsport.eu/category/feministische-delegation-rojava/

 

K P

#Stimmlagen
vom 21.11. 17:00-17:30

Gender based partner violence - Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Diese Ausgabe der #Stimmlagen - das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, wurde produziert von der FROzine-Redaktion von Radio FRO in Linz mit den Themen:


Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Am 20. November 2019 hat das Institut für Legal Gender Studies in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz und dem Gewaltschutzzentrum OÖ zur ersten Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz eingeladen.
Maria Schwarz-Schlöglmann (1958–2018), Gründerin des Gewaltschutzzentrums OÖ, setzte sich unermüdlich für die Rechte von Frauen und Gewaltopfern ein. Sie sah den Kampf gegen häusliche Gewalt auch als Kampf für die Rechte der Frauen. Mit ihrem Engagement setzte Maria Schwarz-Schlöglmann Maßstäbe, die für Österreich und viele andere europäische Staaten zum Vorbild wurden.
Im Gedenken an diese große Linzerin wird diese Veranstaltung/Lecture ins Leben gerufen, welche die Erinnerung an ihren außerordentlichen Einsatz hochhält und entsprechende thematische Schwerpunkte setzt. Mit wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Diskussionen und inter- disziplinärem Austausch soll die Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Opferschutz forciert werden.
Albin Dearing von der European Union Agency for Fundamental Rights (Europäische Grundrechtsargentur) hielt im Rahmen der Veranstaltung den Vortrag "Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?"
Die Grundrechtsargentur hat ein mehrjähriges Forschungsprojekt in allen 28 Mitgliedsländern der EU zur rechtlichen und institutionellen Situation von Gewaltopfern durchgeführt.
Daraus entstanden ist eine vierbändige Studie. Bei der Eröffnung der Maria Schwarz-Schlögelmann Lecture-Reihe fasst er diese zusammen und widmet sich dabei hauptsächlich dem vierten Teil der Publikation. Dabei dreht es sich um die Rechte von Frauen als Opfer von Partnergewalt. Daraus hört ihr einige Ausschnitte.

Linz Short Film Festival: Palästinensischem Juror wird Ausreise verwehrt
„Ambience“ von Wisam Al Jafari war der Eröffnungsfilm beim heurigen Linz Short Film Festival. Im Skype-Interview erklärt der palästinensische Filmemacher, warum er die Reise nach Linz nicht antreten konnte.
Zum zweiten Mal fand vom 7. bis 10. November das Linz International Short Film Festival 2019 statt. Der Anspruch des Festivals ist, die Welt in ihrer Diversität, in eindrucksvollen Bildern und starken Charakteren einzufangen. Das Ziel dabei ist junge, talentierte Filmemacher*innen in ihrem qualitätsvollen Schaffen zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke in einem professionellen Rahmen zu präsentieren. Über hundert Kurzfilmen an 4 Festival-Tagen werden da gezeigt, die gleichzeitig Teil eines Filmwettbewerb des Festivals sind. Eine vierköpfige Fach-Jury trifft hier eine Auswahl.
Einer der vier Juror*innen war Wisam Al Jafari. Für seinen Film „Ambience“ wurde er heuer in Cannes mit dem Cine Fondación Award ausgezeichnet. Dort haben sich Festivalleiterin Parisa Gashemi und er auch kennengelent. Doch aus dem Plan, dass er als Juror in Linz erscheint, wurde nichts. Trotz aller Bemühungen wurde ihm von Seiten der israelischen Behörden in letzter Konsequenz die Ausreise nach Linz ohne Angaben von Gründes untersagt.
Wisam Al Jafari studierte Film an der Dar Alkalima University. In seiner Tätigkeit fokussiert er sich vor allem auf Tontechnik, Regie und Cinematographie und zeigt sowohl mit Humor als auch einer poetischen Bildsprache den Alltag von Palästinenser*innen im Nahostkonflikt auf. Wisam Al Jafari ist einer von fünfzehntausend Menschen, die im Flüchtlingslager Dheisheh bei Bethlehem leben. Seit seiner Geburt lebt er in dem Flüchtlingslager, das bereits seit 72 Jahren existiert. Es wurde von der UN (United Nations) für 99 Jahre gepachtet. Was passiert, wenn in 27 Jahren der Pachtvertrag abläuft, steht in den Sternen.  
Wie sich die Lebensbedingungen in Dheisheh darstellen und was er dieser stagnierenden und unerträglichen Situation im Israel/Palestina-Konflikt entgegenzuhalten hat erzählt Wisam Al Jafari im Skype-Interview, aus dem sie Ausschnitte hören.
Das ungekürzte Interview kann hier nachgehört werden.

 

c/o
vom 21.11. 19:00-20:00

Der Dokumentarfilmer Heinz Trenczak [c/o Seitenblicke von den Grenzen]

Der Dokumentarfilmer Heinz Trenzcak besucht, filmt, dokumentiert und engagiert sich für Menschen auf der Flucht. 2016 hat er Silos Trieste veröffentlicht: "Zwei Grazer und ihr Hilfskonvoi für Refugees in Triest" 2018 zeigte die Diagonale das "GREEK DIARY - Eine Reise zu Flüchtlingscamps in Serbien & Griechenland".

„Stimmen von den Grenzen“: Gespräche über „Grenzerfahrungen“: was es heisst, wenn Menschen Krieg und Gewalt erleiden, wenn sie aufbrechen, alles zurücklassen, sich auf den Weg machen, über Land und auf dem Meer. Wenn sie Lager aufschlagen, hungern, frieren, durchnässt, erschöpft, krank sind und zuletzt auch noch unerwünscht – wieder über die Grenzen abgeschoben werden.

Die Stimmen von den Grenzen erzählen, warum sie sich für Menschen auf der Flucht einsetzen, was sie erlebt und gesehen haben an den Grenzen.

Stimmen von den Grenzen ist entstanden im Zuge des Projekts  „Seitenblicke von den Grenzen“, ein Projekt der Europäischen Union, das die Erfahrungen von Grenzorten sammelt, austauscht und zivilgesellschaftliches Engagement fördert. In Österreich sind am Projekt die Marktgemeinde Spielfeld Strass, Traiskirchen und der entwicklungspolitische Verein Südwind beteiligt.


Die Sendungen zu "Seitenblicke von der Grenze" auf c/o

  • Rene Schuster vom Verein Südwind // Josef Rauscher und Silke Kohek von der Marktgemeinde Spielfeld Straß (14.10. und 17.10.)
  • Gitta Rupp und Wolfgang Walter im Engagement für Menschen auf der Flucht  // Livinus Nwoha vom Verein IKEMBA (21.10. und 24.10.)
  • Ruth Seipel vom Verein Mentorus (28.10. und 31.10.)
  • Michaela Rauscher über ihr Engagement für Familien (04.11. und 07.11.)
  • Marion Bock von Spendenkonvoi Graz  (11.11. und 14.11.)
  • Der Dokumentarfilmer Heinz Trenczak (18.11. und 21.11.)
  • Brigitte Kratzwald von der Aktion Seenotbrücke Graz (25.11. und 28.11.)

 

K P

#Stimmlagen
vom 22.11. 07:30-08:00

WH: Gender based partner violence - Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Diese Ausgabe der #Stimmlagen - das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, wurde produziert von der FROzine-Redaktion von Radio FRO in Linz mit den Themen:


Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Am 20. November 2019 hat das Institut für Legal Gender Studies in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz und dem Gewaltschutzzentrum OÖ zur ersten Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz eingeladen.
Maria Schwarz-Schlöglmann (1958–2018), Gründerin des Gewaltschutzzentrums OÖ, setzte sich unermüdlich für die Rechte von Frauen und Gewaltopfern ein. Sie sah den Kampf gegen häusliche Gewalt auch als Kampf für die Rechte der Frauen. Mit ihrem Engagement setzte Maria Schwarz-Schlöglmann Maßstäbe, die für Österreich und viele andere europäische Staaten zum Vorbild wurden.
Im Gedenken an diese große Linzerin wird diese Veranstaltung/Lecture ins Leben gerufen, welche die Erinnerung an ihren außerordentlichen Einsatz hochhält und entsprechende thematische Schwerpunkte setzt. Mit wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Diskussionen und inter- disziplinärem Austausch soll die Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Opferschutz forciert werden.
Albin Dearing von der European Union Agency for Fundamental Rights (Europäische Grundrechtsargentur) hielt im Rahmen der Veranstaltung den Vortrag "Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?"
Die Grundrechtsargentur hat ein mehrjähriges Forschungsprojekt in allen 28 Mitgliedsländern der EU zur rechtlichen und institutionellen Situation von Gewaltopfern durchgeführt.
Daraus entstanden ist eine vierbändige Studie. Bei der Eröffnung der Maria Schwarz-Schlögelmann Lecture-Reihe fasst er diese zusammen und widmet sich dabei hauptsächlich dem vierten Teil der Publikation. Dabei dreht es sich um die Rechte von Frauen als Opfer von Partnergewalt. Daraus hört ihr einige Ausschnitte.

Linz Short Film Festival: Palästinensischem Juror wird Ausreise verwehrt
„Ambience“ von Wisam Al Jafari war der Eröffnungsfilm beim heurigen Linz Short Film Festival. Im Skype-Interview erklärt der palästinensische Filmemacher, warum er die Reise nach Linz nicht antreten konnte.
Zum zweiten Mal fand vom 7. bis 10. November das Linz International Short Film Festival 2019 statt. Der Anspruch des Festivals ist, die Welt in ihrer Diversität, in eindrucksvollen Bildern und starken Charakteren einzufangen. Das Ziel dabei ist junge, talentierte Filmemacher*innen in ihrem qualitätsvollen Schaffen zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke in einem professionellen Rahmen zu präsentieren. Über hundert Kurzfilmen an 4 Festival-Tagen werden da gezeigt, die gleichzeitig Teil eines Filmwettbewerb des Festivals sind. Eine vierköpfige Fach-Jury trifft hier eine Auswahl.
Einer der vier Juror*innen war Wisam Al Jafari. Für seinen Film „Ambience“ wurde er heuer in Cannes mit dem Cine Fondación Award ausgezeichnet. Dort haben sich Festivalleiterin Parisa Gashemi und er auch kennengelent. Doch aus dem Plan, dass er als Juror in Linz erscheint, wurde nichts. Trotz aller Bemühungen wurde ihm von Seiten der israelischen Behörden in letzter Konsequenz die Ausreise nach Linz ohne Angaben von Gründes untersagt.
Wisam Al Jafari studierte Film an der Dar Alkalima University. In seiner Tätigkeit fokussiert er sich vor allem auf Tontechnik, Regie und Cinematographie und zeigt sowohl mit Humor als auch einer poetischen Bildsprache den Alltag von Palästinenser*innen im Nahostkonflikt auf. Wisam Al Jafari ist einer von fünfzehntausend Menschen, die im Flüchtlingslager Dheisheh bei Bethlehem leben. Seit seiner Geburt lebt er in dem Flüchtlingslager, das bereits seit 72 Jahren existiert. Es wurde von der UN (United Nations) für 99 Jahre gepachtet. Was passiert, wenn in 27 Jahren der Pachtvertrag abläuft, steht in den Sternen.  
Wie sich die Lebensbedingungen in Dheisheh darstellen und was er dieser stagnierenden und unerträglichen Situation im Israel/Palestina-Konflikt entgegenzuhalten hat erzählt Wisam Al Jafari im Skype-Interview, aus dem sie Ausschnitte hören.
Das ungekürzte Interview kann hier nachgehört werden.

 

U P

Tierrechtsradio
vom 22.11. 08:00-09:00

Massaker an Feldhasen

Gespräch mit 2 Tierrechtsaktivistinnen.

vgt.at/presse/news/2019/news20191108fg.php

K W H R

Hannas bunte Kommode
vom 22.11. 11:00-12:00

Solecast with James Rotten of Denver Communists (Wh.)

"In this episode of the solecast i sit down with my homey James Rotten of Denver Communists. In this conversation we are mostly discussing “Confront La Migra” and the organizing that [led] to a 200+ Abolish Ice house demo at the home of the warden of the Aurora Ice Concentration Camp. We talk about some strategic and controversial/experimental decisions that were made, that [led] to this escalation in tactics and a successful action. We also discuss the media backlash, navigating liberalism and turning right wing attempts to spread misinformation into fodder for movement building." (soleone.org)
 

This episode was edited for length. Listen to the entire episode here.

 

K P

#Stimmlagen
vom 22.11. 12:00-12:30

WH: Gender based partner violence - Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Diese Ausgabe der #Stimmlagen - das bundesweite Infomagazin der Freien Radios in Österreich, wurde produziert von der FROzine-Redaktion von Radio FRO in Linz mit den Themen:


Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?

Am 20. November 2019 hat das Institut für Legal Gender Studies in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz und dem Gewaltschutzzentrum OÖ zur ersten Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz eingeladen.
Maria Schwarz-Schlöglmann (1958–2018), Gründerin des Gewaltschutzzentrums OÖ, setzte sich unermüdlich für die Rechte von Frauen und Gewaltopfern ein. Sie sah den Kampf gegen häusliche Gewalt auch als Kampf für die Rechte der Frauen. Mit ihrem Engagement setzte Maria Schwarz-Schlöglmann Maßstäbe, die für Österreich und viele andere europäische Staaten zum Vorbild wurden.
Im Gedenken an diese große Linzerin wird diese Veranstaltung/Lecture ins Leben gerufen, welche die Erinnerung an ihren außerordentlichen Einsatz hochhält und entsprechende thematische Schwerpunkte setzt. Mit wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Diskussionen und inter- disziplinärem Austausch soll die Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Opferschutz forciert werden.
Albin Dearing von der European Union Agency for Fundamental Rights (Europäische Grundrechtsargentur) hielt im Rahmen der Veranstaltung den Vortrag "Gender based partner violence – Wo steht Österreich im europäischen Vergleich?"
Die Grundrechtsargentur hat ein mehrjähriges Forschungsprojekt in allen 28 Mitgliedsländern der EU zur rechtlichen und institutionellen Situation von Gewaltopfern durchgeführt.
Daraus entstanden ist eine vierbändige Studie. Bei der Eröffnung der Maria Schwarz-Schlögelmann Lecture-Reihe fasst er diese zusammen und widmet sich dabei hauptsächlich dem vierten Teil der Publikation. Dabei dreht es sich um die Rechte von Frauen als Opfer von Partnergewalt. Daraus hört ihr einige Ausschnitte.

Linz Short Film Festival: Palästinensischem Juror wird Ausreise verwehrt
„Ambience“ von Wisam Al Jafari war der Eröffnungsfilm beim heurigen Linz Short Film Festival. Im Skype-Interview erklärt der palästinensische Filmemacher, warum er die Reise nach Linz nicht antreten konnte.
Zum zweiten Mal fand vom 7. bis 10. November das Linz International Short Film Festival 2019 statt. Der Anspruch des Festivals ist, die Welt in ihrer Diversität, in eindrucksvollen Bildern und starken Charakteren einzufangen. Das Ziel dabei ist junge, talentierte Filmemacher*innen in ihrem qualitätsvollen Schaffen zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke in einem professionellen Rahmen zu präsentieren. Über hundert Kurzfilmen an 4 Festival-Tagen werden da gezeigt, die gleichzeitig Teil eines Filmwettbewerb des Festivals sind. Eine vierköpfige Fach-Jury trifft hier eine Auswahl.
Einer der vier Juror*innen war Wisam Al Jafari. Für seinen Film „Ambience“ wurde er heuer in Cannes mit dem Cine Fondación Award ausgezeichnet. Dort haben sich Festivalleiterin Parisa Gashemi und er auch kennengelent. Doch aus dem Plan, dass er als Juror in Linz erscheint, wurde nichts. Trotz aller Bemühungen wurde ihm von Seiten der israelischen Behörden in letzter Konsequenz die Ausreise nach Linz ohne Angaben von Gründes untersagt.
Wisam Al Jafari studierte Film an der Dar Alkalima University. In seiner Tätigkeit fokussiert er sich vor allem auf Tontechnik, Regie und Cinematographie und zeigt sowohl mit Humor als auch einer poetischen Bildsprache den Alltag von Palästinenser*innen im Nahostkonflikt auf. Wisam Al Jafari ist einer von fünfzehntausend Menschen, die im Flüchtlingslager Dheisheh bei Bethlehem leben. Seit seiner Geburt lebt er in dem Flüchtlingslager, das bereits seit 72 Jahren existiert. Es wurde von der UN (United Nations) für 99 Jahre gepachtet. Was passiert, wenn in 27 Jahren der Pachtvertrag abläuft, steht in den Sternen.  
Wie sich die Lebensbedingungen in Dheisheh darstellen und was er dieser stagnierenden und unerträglichen Situation im Israel/Palestina-Konflikt entgegenzuhalten hat erzählt Wisam Al Jafari im Skype-Interview, aus dem sie Ausschnitte hören.
Das ungekürzte Interview kann hier nachgehört werden.

 

U K Ex

radio radia - radiokunst zum selbsthineinhören
vom 22.11. 14:30-15:00

Show 760: OF SEEDS AND LICHEN by KATE DONOVAN & GABI SCHAFFNER for radio x

Show 760: OF SEEDS AND LICHEN by KATE DONOVAN & GABI SCHAFFNER for radio x

Of Seeds and Lichen is an invitation to join Datscha Radio’s collective artistic experiments in sensing the garden.
Find out more about Datscha Radio at www.datscharadio.de.

Seeds Dispersal I and II by Kate Donovan
8:15 min
“Seed Dispersal” explores the sounds and stories of various seeds on their journeys through water, air, and bodies: a cosmos of dispersal, told in radio snippets and sent upon a breeze. With sounds and voices from Pablo Juanes; Molly, Hunter & Scout.
Seed Dispersal I and II formed part of Datscha Radio’s intervention “Radio Seed Bombs” on the 13th of September 2019.

La Lichen Parfumée by Gabi Schaffner with Julia Drouhin
19:30 min
Based on several failed experiments in the transposition of plant’s chemical ingredients into random melody, lost and found field recordings and the sound and scents of a waffle iron. (Lan: F)
Text, recordings and composition: Gabi Schaffner
Speaker: Julia Drouhin
Piano: Sanne Drouhin-Kok
Waffle Iron: Richard Schaffner
La Lichen Parfumée was written and composed for Datscha Radio’s Nightgardening II, “Frequencies and Fragrances”, broadcasted August 8-9, 2019.

U P

barrierefrei aufgerollt
vom 22.11. 16:30-17:00

Barrierefreiheit bei Haushaltsgeräten

In dieser Sendung von barrierefrei aufgerollt mit dem Titel „Barrierefreiheit bei Haushaltsgeräten“:

In dieser Sendung geht es um das Thema Haushaltsgeräte.

Dinge wie Ofen, Waschmaschine oder Geschirrspüler gibt es fast in jedem Haushalt und sie erleichtern vieles.

Doch die moderne Technik wie Sensorentasten oder Touchscreens hat dazu geführt, dass diese Geräte vor allem für sehbehinderte und blinde Menschen aber auch für Menschen, die keinen guten Tastsinn haben oder motorisch eingeschränkt sind immer schwieriger zu benutzen sind.

In dieser Sendung erfahren wir von Betroffenen was Haushaltsgeräte barrierefrei macht und was die genauen Probleme mit modernen Haushaltsgeräten, die es derzeit auf dem Markt gibt, sind.

Unsere Gäste

  • Susanne Buchner-Sabathy ist blind und Beraterin für Barrierefreiheit im Internet. Sie übersetzt Fachliteratur in verschiedene Sprachen und hält Sensibilisierungsworkshops ab.
  • Margarete Waba arbeitet in verschiedenen Gremien, die sich mit dem Thema Verkehr und Infrastruktur für blinde und sehbehinderte Menschen beschäftigen. Sie veranstaltet Workshops und ist in diversen Arbeitsgruppen tätig.
  • Lisa Ehrenstrasser arbeitet für den Verein design for all als User Experience Consultant und User Experience Designerin. Sie beschäftigt sie sich damit wie man Dinge am besten so entwickeln kann, damit sie für möglichst viele Menschen benutzbar sind.

Sendetermine

Die Sendung wurde zuerst auf Radio ORANGE 94.0 am 3. November 2019 um 10:30 Uhr gesendet.

Hier findest Du alle unsere Sendetermine in den verschiedenen Radiosendern.

N P

morgen
vom 22.11. 17:30-18:00

Bedinungsloses Grundeinkommen

Aktuell findet das Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen statt.
Initiator Peter Hofer ist heute bei "morgen" zu diesem Thema Studiogast.

Die Eintragungsfrist läuft übrigens noch bis Sonntag 24.11.2019.


Am einfachsten geht es zum Unterschreiben online per Bürgerkarte, oder sonst am Amt, dort gelten aber gewisse Öffnungszeiten.

 

 

Link:

Webseite zum Volksbegehren

http://www.volksbegehren-bedingungslosesgrundeinkommen.at/

 

Wiederholung dieser Sendung

Alle Freitags-Ausgaben von "morgen" werden am darauffolgendem Dienstag um 9.30 Uhr hier auf Radio Helsinki 92,6 MHz wiederholt.

"morgen" zum Nachhören

Alle Ausgaben von "morgen" können auch online nachgehört werden:
https://cba.fro.at/series/morgen

S

konfliktFREI
vom 22.11. 18:00-19:00

WH: Mit sich und dem Umfeld in Frieden sein vor dem Sterben

10 Jahre Kontaktabbruch sind die Folge eines Vorfalles zwischen Mutter und Tochter. Nach den 10 Jahren wissen beide nicht mehr, was der Grund war, dennoch blieb jede für sich 10 Jahre lang auf ihrem Standpunkt. Keine von beiden wollte den ersten Schritt tun. Und dann passiert das Unbegreifliche. Die Mutter liegt im Sterben. Beide haben das große Bedürfnis, sich wieder zu sehen. Denn vielleicht gibt es bald keine Möglichkeit mehr. Keine Zeit mehr, sich auszusprechen. Keine Zeit mehr, sich voneinander zu verabschieden. Zu verabschieden in Frieden. Und beide fragen sich, wie konnten sie nur 10 Jahre ihres gemeinsamen Lebens verstreichen lassen. 10 Jahre!

Das ist eine Geschichte aus dem Leben. Eine Geschichte zwischen Mutter und Tochter, die öfter vorkommt, als es die eigene Vorstellung zulässt.

Meine Sendung steht  - anlässlich des Gedenkens an Verstorbene, zu Allerheiligen und Allerseelen - im Zeichen des in Frieden gehen könnens. Ein mit sich und dem Umfeld in Frieden sein vor dem Sterben. 

Zu Gast: Karlheinz Gürtl

Ich spreche mit Karlheinz Gürtl über seine langjährige Erfahrung im Palliativbereich, über die Folgen von ungelösten Konflikten für die Sterbenden und die Angehörigen und darüber, wie diese Konflikte vermieden oder gelöst werden könnten, damit es ein Sterben in Frieden ist. 

Karlheinz Gürtl ist Sozalarbeiter und eingetragener Mediator.

www.gemeinsame-wege.at

Erstausstrahlung der Sendung: Nov. 2019

Nachhörlink:  https://cba.fro.at/387026


Lange Lieder
vom 22.11. 20:00-20:30

Lange Lieder #140 - Stereolab (Wh.)

Zuletzt 2010 gab es das letzte Mal etwas neues von Stereolab zu hören; heute würdigen wir die Verdienste der Britischen Post-Rock(?)-Band um das Lange Liedgut:

Caleidoscopic Gaze (8:09), La Boob Oscillator (6:36), Surrealchemist (7:13), Blue Milk (11:30)

K

Das rote Mikro
vom 23.11. 11:00-12:00

Schöne Stimme, melancholische Songs: Agnes Milewski

Die Wiener Sängerin, Multiinstrumentalistin und Liedermacherin Agnes Milewski machte schon 2007 mit dem ersten Album auf sich aufmerksam. Damals war sie 24 Jahre alt. Ihre Songs wurden u.a. in Deutschland im Radio gespielt, sie tourte mit ihrer Band durch halb Europa, veröffentlichte eine zweite CD. Danach lief es privat und beruflich nicht so gut und Agnes zog sich zurück. Als sie den irischen Musiker Eddie McLachlan kennenlernte, trat sie als Gast in seiner Irish-Folk-Gruppe Ciunas auf. 2013 erschien ihr drittes Solo-Album, gleichzeitig wurde sie fixes Bandmitglied bei Ciunas. 2019 veröffentlichte sie die EP "Test Case Songs".

Agnes Milewski erzählt von ihrer Kindheit in Polen, wo sie ihrer Großmutter spontan ausgedachte Lieder vorsang, der Flucht mit den Eltern nach Österreich und den schwierigen Anfangsjahren hier, ihrem früh erwachten Interesse für irische Musik, den Freuden und Leiden eines Musikerlebens, ihren eigenen Songs, der Musik, die sie in der Band Ciunas macht und ihrem Wunsch, die Welt ein wenig besser zu machen.

Weiterführende Informationen: Agnes Milewski bei der arge musik, beim Musikverlag Between Music, Rezension des Albums "Seven Demons" im Magazin mica, 17.03.2017, Interview in arge.music.at, 2015, Porträt von David Weidinger, Magazin mica, 27.03.2013

 

 

F I M

What's the matter?
vom 23.11. 17:00-18:00

Special Birthday-Edition

Special Birthday-Edition

Happy Birthday, Favour!

Mi U P S

Radio Stimme
vom 23.11. 18:00-19:00

Still in Solidarity! Antirepressionsarbeit auf der Balkanroute

[Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Sendung leider nicht als Download verfügbar. Hier gehts zum Stream.]

Seit 2016 unterstützt die Kampagne „You canʼt evict solidarity“ Menschen, die sich an den EU-(Außen)Grenzen während ihrer Flucht aktivistisch und antirassistisch engagiert haben und nun von staatlicher Repression betroffen sind. Die Kampagne schafft Öffentlichkeit und unterstützt die Betroffenen bei Anwalts- und Gerichtskosten. Im Jänner 2018 waren Unterstützer_innen der Kampagne auf der Balkanroute unterwegs und berichten von der Situation für die Geflüchteten sowie von Unterstützungsstrukturen in Ungarn, Serbien und Griechenland. In dieser vom Kampagnenteam selbst produzierten Sendung erfahren wir vom Gerichtsprozess gegen die Röszke11 in Szeged (Ungarn) sowie von der Situation für Geflüchtete in Serbien, vom Fall der Moria35 und der aktuellen Repression auf Lesbos in Griechenland. Diese Sendung wurde am 3. April 2018 über Radio Stimme erstausgestrahlt. Wir wiederholen sie nun mit einigen Aktualisierungen, da die Notwendigkeit, auf solche ‚Begleiterscheinungen‘ von Migrations- und Asylpolitik aufmerksam zu machen, keinesfalls an Relevanz verloren hat.

Lv K S

RADIO KULTUR KAFFEE
vom 24.11. 11:00-12:00

#9: Kritische Sexarbeitsforschung

RADIO KULTUR KAFFEE #9
Mit dem Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung"


Die „Kritische Sexarbeitsforschung“ hinterfragt die in der Gesellschaft und Wissenschaft weit verbreiteten Wahrnehmungsmuster der Sexarbeit. Unter Einbeziehung der Perspektiven von Sexarbeiter*innen wird das bislang tabuisierte und stigmatisierte Feld im Sinne einer partizipativen und kritischen Forschung neu erschlossen.

Moderation: Robin Klengel

www.kritischesexarbeitsforschung.wordpress.com
www.forumstadtpark.at

c/o
vom 25.11. 11:00-12:00

Brigitte Kratzwald von der Aktion Seenotbrücke Graz [c/o Seitenblicke von den Grenzen]

Brigitte Kratzwald ist Aktivistin, Sozialwissenschafterin und Autorin. Ihr Engagement gilt dem "guten Leben für Alle". Sie verband die Analyse von Wirtschaftssystemen und praktische Selbstorganisation (Commons). Dazu gehört auch ihr Einsatz für die Aktion Seenotbrücke Graz.

„Stimmen von den Grenzen“: Gespräche über „Grenzerfahrungen“: was es heisst, wenn Menschen Krieg und Gewalt erleiden, wenn sie aufbrechen, alles zurücklassen, sich auf den Weg machen, über Land und auf dem Meer. Wenn sie Lager aufschlagen, hungern, frieren, durchnässt, erschöpft, krank sind und zuletzt auch noch unerwünscht – wieder über die Grenzen abgeschoben werden.

Die Stimmen von den Grenzen erzählen, warum sie sich für Menschen auf der Flucht einsetzen, was sie erlebt und gesehen haben an den Grenzen.

Stimmen von den Grenzen ist entstanden im Zuge des Projekts  „Seitenblicke von den Grenzen“, ein Projekt der Europäischen Union, das die Erfahrungen von Grenzorten sammelt, austauscht und zivilgesellschaftliches Engagement fördert. In Österreich sind am Projekt die Marktgemeinde Spielfeld Strass, Traiskirchen und der entwicklungspolitische Verein Südwind beteiligt.


Die Sendungen zu "Seitenblicke von der Grenze" auf c/o

  • Rene Schuster vom Verein Südwind // Josef Rauscher und Silke Kohek von der Marktgemeinde Spielfeld Straß (14.10. und 17.10.)
  • Gitta Rupp und Wolfgang Walter im Engagement für Menschen auf der Flucht  // Livinus Nwoha vom Verein IKEMBA (21.10. und 24.10.)
  • Ruth Seipel vom Verein Mentorus (28.10. und 31.10.)
  • Michaela Rauscher über ihr Engagement für Familien (04.11. und 07.11.)
  • Marion Bock von Spendenkonvoi Graz  (11.11. und 14.11.)
  • Der Dokumentarfilmer Heinz Trenzcak (18.11. und 21.11.)
  • Brigitte Kratzwald von der Aktion Seenotbrücke Graz (25.11. und 28.11.)

 

K

Das rote Mikro
vom 25.11. 20:00-21:00

Da capo! Erfindet sich ständig neu: Ines Kolleritsch, Sängerin

Die 24-jährige Sängerin, Pianistin und Komponistin stammt aus einer musikalischen Familie in der Südsteiermark. Der Vater ist Weinbauer und Jazz-Liebhaber, die Mutter Lehrerin, Ines‘ Zwillingsschwester ist Musikerin, die ältere Schwester hat Kulturanthropologie studiert.
Ines brach ihr Jazz-Gesangsstudium an der Grazer Musik-Uni ab, um sich ganz ihren Bands zu widmen, das waren u.a. das Modern-Jazz-Quintett Amadeus Vúlkan und das Swing- und Gypsy-Jazz-Quintett Swingwagon. Außerdem war sie Mitglied von Kaiko, der Pop-Band ihrer Zwillingsschwester Kathrin. Diese Formationen sind seit 2018 Geschichte. Derzeit tritt Ines solo auf oder mit ihrer neuen Hip Hop Band Lucid Kid.

Ines Kolleritsch schildert ihren musikalischen Werdegang, erzählt von den Eltern, den Schwestern, ihren Bands, der Arbeit als Fahrradbotin und der Zeit in Barcelona, in der sie ihre Teenager-Jahre endgültig hinter sich gelassen hat, wie sie sagt. Dazu gibt es Hörproben von den erwähnten Bands.

Musik: Amadeus Vúlkan: "For Rosemary", Eigenverlag 2017, Swingwagon (live, private Aufnahme), Kaiko: "Brick by Brick", Ink Music 2016

Aktualisierte Fassung einer Sendung vom 24.07.2017

Weiterführende Links: Portrait Ines Kolleritsch auf artfaces, Artikel über Kaiko im Musikmagazin Mica, INK Music

 


N P

morgen
vom 26.11. 09:30-10:00

Bedinungsloses Grundeinkommen (Wdh.)

Aktuell findet das Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen statt.
Initiator Peter Hofer ist heute bei "morgen" zu diesem Thema Studiogast.

Die Eintragungsfrist läuft übrigens noch bis Sonntag 24.11.2019.


Am einfachsten geht es zum Unterschreiben online per Bürgerkarte, oder sonst am Amt, dort gelten aber gewisse Öffnungszeiten.

 

Link:

Webseite zum Volksbegehren

http://www.volksbegehren-bedingungslosesgrundeinkommen.at/

 

"morgen" zum Nachhören

Alle Ausgaben von "morgen" können auch online nachgehört werden:
https://cba.fro.at/series/morgen

U P

dérive
vom 26.11. 16:00-16:30

Radio derive: New Enamel. Vom Karl-Marx-Hof zum Utopiaweg.

New Enamel. Vom Karl-Marx-Hof zum Utopiaweg.
Radiophone Komposition von Gerald Fiebig mit Texten von Friederike Brenner, Guy Debord, Gilles Ivain und Thomas Stangl.

Städte wie einen ästhetischen Text lesen und dabei der Poesie von Straßennamen folgen – so könnte man die situationistische Praxis des „dérive“, des Umherschweifens umreißen.

Der Audiokünstler Gerald Fiebig hat sein Umherschweifen in Wien zum Ausgangspunkt mehrerer Arbeiten gemacht. Das Hörstück „New Enamel. Vom Karl-Marx-Hof zum Utopiaweg“ ist eine Hommage an die antifaschistischen Kämpferinnen und Kämpfer des Februar 1934.

Für die Erarbeitung begab sich Fiebig auf ein Dérive zwischen diesen Orten und machte dabei Aufnahmen. Auch sein Urgroßvater Hermann Wurmbrand kämpfte am Karl-Marx-Hof. Deshalb verbindet er die psychogeografische Erkundung des Roten Wien mit Berichten seiner Großmutter Friederike Brenner, geborene Wurmbrand.

Wie Städte auf vielfältigen Ebenen lesbar sind, so enthält auch das Stück noch mehr Textschichten. Zitate der Situationisten Guy Debord und Gilles Ivain spricht der Wiener Schriftsteller Thomas Stangl. Gerald Fiebig selbst spricht Zitate von Thomas Stangl, während frühere Teile der Radiotrilogie zu hören sind, an der Gerald Fiebig seit 2014 arbeitet. In den dabei entstandenen Radiostücken überlagert sich die akustische Erforschung des Stadtraums mit familiengeschichtlichen Recherchen.

Realisation: Gerald Fiebig unter Mitarbeit von Tine Klink
Sprecherinnen und Sprecher: Friederike Brenner, Gerald Fiebig, Thomas Stangl
Die Fertigstellung dieses Stücks wurde ermöglicht durch Arbeitsaufenthalte bei Carmen und Emmeran Achter und im Kunstort ELEVEN. Radio dérive dankt Gerald Fiebig für die Kooperation.

Erstausstrahlung: Dienstag, 5. November 2019, 17:30 auf Radio Orange 94.0 (Wien) oder als Livestream
Sendung unbeschränkt nachhören: CBA-Radio derive Archiv
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Moderation, Produktion und Sendungsverantwortung: Elke Rauth
Signation: Bernhard Gal

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