Diagonale Frühstücksradio 2022

Rezensionen, Filmtipps, Gewinnspiele uvm. Wir begleiten das Festival des österreichischen Films.

Das Diagonale Frühstücksradio

Seit dem Jahr 2000 begleiten wir die Diagonale mit unserem Frühstücksradio. Nur 2020 gab es pandemiebedingt eine Pause. Heuer findet die Diagonale bereits zum 25. Mal in Graz statt

Die Diagonaleredaktion gründet sich jedes Jahr neu aus dem Kreis unserer Sendungsmacher:innen. Heuer sind Alice, Christof, Erna, Gudrun, Hanna und Karin am Festival unterwegs und werden für euch berichten.

Das Programm der Diagonale 2022 geht am 25. März, um 13 Uhr, online. Tickets gibt es ab 30. März im Kunsthaus Graz und im Container beim Schubertkino (jeweils 10 bis 18 Uhr) sowie auf diagonale.at/tickets, ab 6. April auch in den Festivalkinos.

Die Diagonale auf Radio Helsinki im Überblick:


Double 8 © Christiana Perschon

Double 8 © Christiana Perschon

Das Diagonale Frühstücksradio

Vom 5. bis zum 10. April, jeweils von 9 bis 10 Uhr.
Die Wiederholung, jeweils um 19 Uhr
Mit Rezensionen, Interviews, Filmtipps und in der Früh mit einem Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es jeweils ein Festivalpaket (2 Kinokarten + Festivalkatalog + Festivalplakat).

Diagonale Ausblick und Resümee

Die Festivalleitung, Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber, kommt vor und am Ende des Festivals zu Alice Trost ins Funkhaus, um mit ihr über den aktuellen Diagonale-Jahrgang zu sprechen.

Die Sendetermine:

Der Diagonale-Ausblick:
Sonntag, 3. April, 14-15 Uhr

Das Diagonale-Resümee:
Sonntag, 10. April, 17-18 Uhr, in Ganz bei Trost


Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger © Diagonale/Sebastian Reiser

Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger © Diagonale/Sebastian Reiser

Die Podcasts:

Das Diagonale-Resümee 2022 in Ganz bei Trost

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

10.4.: kino:CLASS | Die Vier im Jeep | Covi & Frimmel: Das ist alles | Kurzspielfilmprogramm 6 | Drehübung | Der Onkel / The Hawk

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

9.4.: Alles ist hin: Interview mit Claudia Martini | Für die Vielen – Die Arbeiterkammer Wien | LUZIFER

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

8.4.: Aufzeichnungen aus dem Tiefparterre | Kurzdokumentarfilm Programm 2 | Kurzspielfilm Programm 1 | Alice Schwarzer | Hinterland

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

7.4.: Rimini | Sonne | Denn sie wissen was sie tun | Alice Schwarzer | Kurzspielfilmprogramm

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

6.4.: Reaktionen auf Eröffnungsfilm „Sonne“ | Dieter Pochlatko, Filmproduzent | Großer Diagonale-Schauspielpreis’22 für Branko Samarovski

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

5.4.: Eröffnungsfilm „Sonne“ | Geschichte der Diagonale | Ausstellungen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Der Diagonale-Ausblick 2022

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen


Antivirus replayed

Ein Redakteurinnengespräch mit Lale Rodgarkia-Dara.

Redakteurinnengespräch

mit Lale Rodgarkia-Dara

Lale, neben deiner Tätigkeit als strategische Geschäftsführerin gestaltest du auch Programm bei Radio Helsinki und bei Radio Orange. Was gibt es in deinen Sendungen zu hören?

Auf Radio Helsinki habe ich eine regelmäßige Sendung namens Antivirus replayed  die im März 2020 entstanden ist. In der nächsten Ausgabe (am 21.10. um 1 Uhr in der Nacht) wird Elisabeth Harniks „Humming Room“ gefeatured. Harnik ist eine ganz phantastische Pianistin und Komponistin und hat gemeinsam mit Jamilla Balint und Milena Stavrić im Zuge von Graz 2020 eine Bieneninstallation gestaltet.

In Wien bei Radio Orange machen wir seit zwei Jahren jeden Monat die Dirndlbrand – Reclaiming the Dirndl-Sendung gemeinsam mit Ulli Weish und Christa Reitermayr. Dies ist ein lustiger Ansatz mit Sticken von antirassistischen, feministischen und antifaschistischen Sprüchen auf Dirndlschürzen im öffentlichen Raum, beim Nacktbaden in der Au oder einfach zuhause und eben einer Radiosendung. Letztes Mal war Sarah Held bei uns zu Gast, die witzigerweise am selben Lehrstuhl an der Akademie der Bildenden Kunst unterrichtet wie ich. Ich bin nur sporadisch dort als externe Lektorin und hab das gar nicht mitbekommen. Aja, und vermutlich im November reden wir mit Malik Sharif, ebenso ein Bekannter im Radio Helsinki-Universum, übers Aufsteirern.

Du bist Gründungsmitglied des internationalen Radiokunst-Netzwerkes radia, das die Sendung radio radia produziert. Wie ist dieses Netzwerk entstanden und wie läuft die Zusammenarbeit bzw. Gestaltung der Sendungen?

Ursprünglich ist radia 2005 aus einem EU-Projektantrag entstanden, der gescheitert ist. Wir sind in Wien seit der Gründung ein Kollektiv mit wechselnder Besetzung. Radio Orange, Resonance FM (London), Rádio Zero (Lissabon), Kanal 103 (Skopje), Reboot.fm (Berlin) Radio Campus (Brüssel), Radio Cult (Sofia), Radio Oxygen (Tirana) und Tilos Rádió (Budapest) waren die Gründer:innen des Netzwerkes, welches sich dem Sendungsaustausch und der Verbreitung vor allem von Creative Commons produzierten Radiokunst-Sendungen widmet. Mittlerweile sind 26 Radiostationen an diesem nicht-kommerziellen Austausch beteiligt (neben europäischen Radiostationen auch Sender aus Kanada, Neuseeland und den USA). Radia versucht eine reflexive Auseinandersetzung mit dem Medium Radio zu kreieren. 2007 erhielt das radia-Netzwerk eine Honorary Mention in der Kategorie „digital communities“ der ars electronica. Seit Jahren kümmert sich Karl Schönswetter als Season Monitor um die Termin- und Programmplanung.

Wie ist Radio als Kunstform umsetzbar und wie kann Radiokunst für ungeübte Ohren zugänglich gemacht werden? Welche Herausforderungen begegnen dir/euch dabei?

Im deutschsprachigen Raum, der auch der einzige ist, der für das Hörspiel eine eigene – unabhängig vom Drama – geschaffene Bezeichnung hat, gibt es eine alte und lange Verknüpfung zwischen Elektroakustischer Musik, also einer teils übersinnlichen, teils technischen, teils künstlerischen, teils gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit dem Äther an sich. Ich bin keine Musikhistorikerin, aber mich hat das Medium deswegen so gebannt, weil ich das Glück hatte, 1998 an der Schnittstelle von Analog/Digital ins Radio einzusteigen und zwar partout zur selben Zeit, als eine ähnliche Konvergenz aufgetreten ist wie in den 1920ern. Nämlich das Aufkommen des Internets und parallel und sehr oft in Form von Personalunionen das Freie Radio in Österreich.

Diese Demokratisierung von Produktionsmitteln hat die Musik, das Radio und seine Verbreitungswege gänzlich neu aufgestellt. Das ist nichts Neues und vielfach diskutiert. Interessant finde ich dabei eben die Analogien von Ende 90er/Anfang 00er Jahre zu den 1920ern und den Aktivitäten des Arbeiterradiobundes damals, die ähnlich wie die Freien Radios und Piratenradios in den ersten Jahren zwischen Innovation, Wissensvermittlung in Form von Workshops und Anspruch auf Nutzung des neuen Massenmediums agiert haben.

Du produzierst auch immer wieder Hörspiele fürs Radio. Was ist dein aktuelles Projekt?

Ich stecke da mitten drinnen. Das ist nicht so einfach. Das Stück mit dem Titel Aramesh versucht eine literarisch-akustische Auseinandersetzung mit Sound und dem sonischen Spektrum, Gewalt und Krieg. Wir machen Interviews mit Menschen, die Erfahrungen mit kriegerischen Konflikten haben – weil sie es selbst erlebt haben oder weil sie über Freund:innen und Verwandte damit konfrontiert sind. Die Interviews selbst machen ganz unterschiedliche Menschen mit und ohne Kriegserfahrung in unterschiedlichen Sprachen. Es ist ein stark partizipatives Projekt und wird ein paar Jahre gehen, aber konkret ist nun das Live-Hörspiel am 3.10. mitten an der Donau. Wundersam gelegen. Zur künstlerischen Herausforderung gesellt sich vor allem eine technische. Wo kommt der Strom her? Wie machen wir das mit dem Licht? Besucher:innen können die Vorführung über Radio mitverfolgen oder eben in der Kaisermühlenbucht. Es werden auf den Stufen Picknickdecken vorbereitet und eine Ausstellung. Die Veranstaltung ist frei zugänglich und kostenfrei.

Du bist bereits seit vielen Jahren im Bereich der Freien Medien tätig und scheinst noch nicht genug zu haben. Was macht für dich den Reiz am Radiomachen und am Medium Radio aus?

Ich mag die Vielseitigkeit und das mittlerweile Subversive am UKW-Radio und ich denke, dass es bestärkend ist und besser die Media-Disruption überlebt als etwa das Fernsehen es jemals könnte.

Dieses Interview erschien im Radio Helsinki-Programmfalter Oktober 2021 – Jänner 2022.


© Speis Sabella

Radio Helsinki reagiert auf den Lockdown.

Der Zugang zur Öffentlichkeit ist ein hohes Gut, die Gesundheit auch. Der Sendebetrieb kann weitergehen: Wir danken unseren Sendungsmacher:innen für ihre Disziplin, Kollegialität und Verantwortungsbewußsein.

Die Workshops setzen wir für die Zeit des Lockdowns aus.

Radio Helsinki ist solidarisch mit den Pflegearbeiter:innen, deren Kräfte in Zeiten der Pandemie noch mehr gefordert sind. Den Kranken wünschen gute und dauerhafte Genesung!

Wir verweisen auf unsere Sendeschwerpunkte zum „Pflegestützpunkt“ und dem „Corona Update – FAQ“ und VONUNTEN – mit kritischer Berichterstattung.

Das Team bleibt erreichbar: wir arbeiten im Home-Office und einzeln im Journaldienst.

Wir wünschen euch alles Gute, achtet auf eure Gesundheit und die der Anderen!


VON UNTEN Winterpause 2021/2022

Hört die Sendereihe "Who cares? Arbeit feministisch betrachtet" und ausgewählte #Stimmlagen.

Das VON UNTEN Winterpausenprogramm 2021/2022

Unsere Nachrichtenredaktion VON UNTEN macht von 22.12.2021 bis 2.2.2022 eine Winterpause.

Zu den gewohnten Sendeterminen hört ihr die Sendereihe Who cares? Arbeit feministisch betrachtet und ausgewählte Ausgaben der #Stimmlagen, dem Infomagazin der Freien Radios in Österreich.

Hier zur Übersicht:

Mittwoch, 22.12., 17 Uhr: Who cares?
Wege aus der Care-Krise

(Wiederholungen am Donnerstag, 23.12., um 7:30 und 12 Uhr)

Montag, 27.12., 17 Uhr: Who cares?
Bündnis gegen Ausbeutung / Zwischen Homeschooling, Care-Arbeit und Pflege

(Wiederholungen am Dienstag, 28.12., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 29.12., 17 Uhr: Who cares?
Anders schreiben, anders altern?! Care-Arbeit, Literatur & weibliche Altersarmut
(Wiederholungen am Donnerstag, 30.12., um 7:30 und 12 Uhr)

Donnerstag, 30.12., 17 Uhr: #Stimmlagen
Tag des feministischen Radios: Patriarchale Strukturen und Machtspiele als Ursachen für häusliche Gewalt
(Wiederholungen am Freitag, 31.12., um 7:30 und 12 Uhr)

Montag, 3.1., 17 Uhr: Who cares?
Finanziell abgesichert in der Care-Arbeit – eine Vision? / Who kehrs – Frauen in der Reinigungsbranche
(Wiederholung am Dienstag, 4.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 5.1., 17 Uhr: Who cares?
Arbeit Substantiv, feminin [die] – Für einen erweiterten Arbeitsbegriff
(Wiederholungen am Donnerstag, 6.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 12.1., 17 Uhr: Who cares?
„Sie nennen es Liebe. Wir nennen es unbezahlte Arbeit“
(Wiederholungen am Donnerstag, 13.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 19.1., 17 Uhr: Who cares?
Geht‘s noch!? – Was Frauen leisten
(Wiederholungen am Donnerstag, 20.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Donnerstag, 20.1., 17 Uhr: #Stimmlagen
„Das ist der Beginn vom Ende“ – Medienförderung und die „4. Macht“ im Staat
(Wiederholungen am Freitag, 21.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 26.1., 17 Uhr: Who cares?
Unbezahlbar! Unbezahlbar? – die Arbeit von pflegenden angehörigen Frauen in Salzburg
(Wiederholungen am Donnerstag, 27.1., um 7:30 und 12 Uhr)

Mittwoch, 2.2., 17 Uhr: Who cares?
Frauen am Arbeitsmarkt
(Wiederholungen am Donnerstag, 3.2., um 7:30 und 12 Uhr)


Schulradiotag 2021

Schüler:innen machen Radio.

Schulradiotag 2021 – 09:00 bis 17:00 Uhr.

  • Was ist der „Gender Pay Gap“? Was bedeutet der Begriff „Femizid“ und was muss dagegen getan werden? Und was passiert eigentlich in der Serie „Squid Game“? Die Schüler:innen der 7. Klassen des KORG Innsbruck haben sich dieser Fragen angekommen.
  • Woran denkt ihr bei Schwarmintelligenz und Bionik? Roboter-Bienen die Blüten bestäuben? Antworten hat die 2. Klasse der Fachschule für pädagogische Assistenz der BAfEP in Kärnten gefunden.
  • Corona hat uns durch das Jahre 2021 begleitet. Eine Produktion von Campus Radio aus Sankt Pölten stellt die Frage: „Corona in Schule und Freizeit, und was geht trotzdem?“
  • Eine Schule mit eigenem Radiostudio – wo gibt’s das? Im Bundesschulzentrum in Kirchdorf an der Krems. Hört selbst, was die Schüler:innen mit Radio in der Schule machen.
  • …und der Grazer Beitrag? Die Schüler:innen der Volksschule Triester waren beim „Triester Hafenfest„. Sie haben haben für den guten Ton gesorgt (auch den man kneten kann), sind Rikscha gefahren, haben gemalt, sich verkleidet, Fruchtsäfte gemacht und mit einem Musiker gesprochen. Hört selbst: ab 14.30 Uhr.

Das und vieles mehr gibt es zu hören: Beim „achten österreichweiten Schulradiotag“ am 29. November 2021 von 09:00 bis 17:00 Uhr.

In allen freien nicht-kommerziellen Radios Österreichs, im online Livestream und als Podcast zum nachhören.

Schüler:innen berichten in Livesendungen, Interviews, und Reportagen, wie sie den Schulalltag trotz Corona überwinden.

Radio Orange in Wien begleitet den ganzen Tag die Beiträge der Schüler:innen. Im Studio begrüßen euch Christian und Eva.

Hier geht’s zum Programm auf Radio Helsinki.

Rückschau

Seit 2013 veranstalten die 14 Freien Radios den österreichischen Schulradiotag. An diesem Tag gestalten Schüler*innen aus ganz Österreich Radiosendungen, die auf allen Freien Radios zu hören sind. Dieses Jahr übernimmt das Wiener Radio ORANGE 94.0 sowie der Verein aufdraht die Koordination dieses Tages. Alle Beiträge des Schulradiotags 2020 sind im Archiv der Freien Radios abrufbar.

Der 8. Österreichweite Schulradiotag 2021

Teilnehmende Radios:

  • Radio AGORA – Klagenfurt
  • Campus & City Radio 94.4 – St. Pölten
  • Freies Radio Freistadt
  • FREIRAD – Freies Radio Innsbruck
  • Freies Radio Salzkammergut – Bad Ischl
  • ORANGE 94.0 – Wien
  • Radio PROTON – Vorarlberg
  • Radiofabrik – Salzburg
  • Radio Helsinki – Graz
  • Radio OP – Oberpullendorf
  • Freies Radio B138 – Kirchdorf an der Krems
  • Radio Freequenns – Liezen & Ennstal
  • Radio FRO – Linz
  • Radio Ypsilon – Hollabrunn, Retz & Ernstbrunn

HOSTED BY

  • ORANGE 94.0 – Das Freie Radio in Wien

POWERED BY

  • aufdraht, Verein aufdraht – Kulturverein zur Förderung der Medienkommunikation
  • Verband Freier Rundfunk Österreich
  • Gefördert aus Mitteln des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds


Grafik: Juliana Melzer

Ein gemeinsamer Themenschwerpunkt der Freien Radios in Österreich

Es läuft etwas schief im System – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Zwischen Erwerbsarbeit, Homeschooling und Pflege, sind es vor allem die Frauen, die „systemerhaltende“ Aufgaben übernehmen. Und trotzdem sind sie aufgrund schlechterer oder gänzlich fehlender Bezahlung stärker durch Armut gefährdet als Männer. Wir fragen: Who cares? Wer sorgt für wen in unserer Gesellschaft? Und wen kümmert das eigentlich (nicht)?


Grafik: Juliana Melzer

Grafik: Juliana Melzer

Mit dem gemeinsamen Themenschwerpunkt „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“ lenken die österreichischen Freien Radios ihren Fokus auf Probleme, die in der öffentlichen Debatte marginalisiert oder oberflächlich behandelt werden. Und machen den Faktencheck: Was heißt Arbeit überhaupt? Wie sieht der Alltag von 24-Stunden-Pflegerinnen, pflegenden Angehörigen und Frauen in der Reinigungsbranche ganz konkret aus? Welche Wege gibt es aus der Care-Krise? Wieso braucht es internationale Kampagnen wie „Lohn für Hausarbeit“ auch heute noch? Wie lässt sich Altersarmut bei Frauen verhindern? Und wie hängt die Aufwertung von Sorgearbeit mit einem besseren Leben für alle zusammen?

Antworten darauf gibt es von 26.10. bis 12.11.2021 von Montag bis Freitag auf allen Freien Radios Österreich und anschließend zum Nachhören im Onlinearchiv.

Die Sendezeiten auf Radio Helsinki: 10:30-11:00 Uhr und 17:30-18:00 Uhr

Der Sendeplan:

Dienstag, 26. Oktober:
Wer wird mich pflegen? (ein Beitrag von Radio Agora 105,5)

Mittwoch, 27. Oktober:
Arbeit feministisch betrachtet aus der Perspektive des AMS (ein Beitrag von B138)

Donnerstag 28. Oktober:
Arbeit Substantiv, feminin [die] – Für einen erweiterten Arbeitsbegriff (ein Beitrag von Freirad)

Freitag, 29. Oktober:
Bündnis gegen Ausbeutung (ein Beitrag von Radio FRO)

Montag, 1. November:
„Sie nennen es Liebe. Wir nennen es unbezahlte Arbeit.“ Kontinuitäten der unvollendeten feministischen Revolution (ein Beitrag von Radio Helsinki)

Dienstag, 2. November:
Wege aus der Care-Krise (ein Beitrag von Orange 94.0)

Mittwoch, 3. November:
Anders schreiben, anders altern? Über Care-Arbeit, Literatur und weibliche Altersarmut (ein Beitrag vom Freien Radio Salzkammergut)

Donnerstag, 4. November:
„Who kehrs“? Frauen in der Reinigungsbranche (ein Beitrag vom Campus & City Radio St. Pölten)

Freitag, 5. November:
Finanziell abgesichert in der Sorgearbeit – eine Vision? (ein Beitrag von Radio Freequenns)

Montag, 8. November:
„Finanziell abgesichert“ – Das neue Pflegemodell für pflegende Angehörige im Burgenland. (ein Beitrag von Radio OP)

Dienstag, 9. November:
Unbezahlbar! Unbezahlbar? – die Arbeit von pflegenden angehörigen Frauen in Salzburg (ein Beitrag von Radiofabrik)

Mittwoch, 10. November:
Who cares? Jedenfalls die Gemeinden auch
(ein Beitrag von radioYpsilon)

Donnerstag, 11. November:
Geht‘s noch!? – Was Frauen leisten (ein Beitrag vom Freien Radio Freistadt)

Freitag, 12. November:
Taking care EVERYWHERE! (ein Beitrag von Proton)


Unser Schwerpunktprogramm am 21. Oktober 2021.

Tag des feministischen Radios

Schalt am 21. Oktober ein für deine Extraportion feministisches Radio!

© Doku Service Steiermark

Das Programm:

7:30-8:00 Uhr und 12:00-12:30: VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
mit einem Bericht von dem Protest der Pflegekräfte vor dem Landtag am 19.10.

8:00-09:00 Uhr: Women on Air present: Globale Dialoge
Zurale Seja – Starke Mädchen!

9:00-10:00 Uhr: Genderfrequenz – sozialpolitisch, feministisch, unbeugsam!
„Die Kriminalstatistik ist nicht wurscht!“ Wie die Exekutive Femizide ignoriert – ein Interview mit Isabel Haider. #HelsinkiTagung2021 #salonfähigundnormal

12:00-12:30 Uhr und 12:00-12:30: VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
mit einem Bericht von dem Protest der Pflegekräfte vor dem Landtag am 19.10.

12:30-13:00 Uhr: pussy*whipped
Musik von Frauen*Trans*Queers quer durch die Genres

15:00-16:00 Uhr: hand aufs herz
Growing beyond rape. Cristina sharing her path. Trigger Warning in Description. 

17:00-17:30: #Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios in Österreich
Femizide und Unterfinanzierung für Gewaltschutz | Feministische Budgetrede 

17:30-18:00 Singing Birds
Von Sopran bis Alt

20:00-21:00 GRRRLS NIGHT IN – Sounds of Feminism
Ein GRRRLS DJ Set – Es wird feministisch subkulturell. Tracklist 


Die Zapatistas in Graz

Seit dem 14. September ist eine Delegation der zapatistischen Bewegung in Europa. Sie sind zu einer »Reise für das Leben« aufgebrochen, um den globalen Bedrohungen unserer Gegenwart mit einer weltweiten Vernetzung zur Rettung des Planeten und der Menschheit zu begegnen.

© Francisco Lion

[..] unsere Profession ist die Hoffnung. Wir haben eines Tages beschlossen, Soldaten zu sein, damit eines Tages keine Soldaten mehr nötig sind. Das heißt, wir haben einen selbstmörderischen Beruf gewählt, dessen Ziel es ist, zu verschwinden.
(aus: Subcomandante Marcos: Brief an ein Kind, 26.2.1994, zitiert nach: Topitas (Hg.): ¡Ya basta! Der Aufstand der Zapatistas, 1994, 111)

Wir haben jegliche Gewissheit verloren, aber die Offenheit der Ungewissheit ist für die Revolution von zentraler Bedeutung. „Fragend gehen wir voran“, sagen die Zapatisten. Wir fragen nicht nur, weil wir den Weg nicht kennen (wir kennen ihn nicht), sondern auch, weil das Fragen nach dem Weg Teil des revolutionären Prozesses selbst ist.
(aus: John Holloway: Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen, 2004, 248)


Die Zapatistas auf Radio Helsinki

Die Sendung Zapatistas: Caminando preguntamos – Fragend schreiten wir voran berichtet seit 2014 auf Radio Helsinki über die Kämpfe der Zapatistas und über weitere Stimmen der antisystemischen Bewgungen Lateinamerikas. Die Podcasts der Sendung online hören.

Das Schwerpunktprogramm am 6. Oktober:

09:00-11:00 Uhr
# Die Zapatistas im Lobau bleibt-Protestcamp in Wien: Am 3. Oktober besuchten neuerlich Zapatist*innen und Compañer*as vom indigenen Nationalkongress im Rahmen ihrer durch Europa führenden Reise für das Leben das Lobau-bleibt-Protestcamp in Hirschstetten. Diesmal erzählten sie ausführlich von ihren Erfahrungen und Perspektiven. Daran anschließend diskutierten sie mit Vertreter:innen der Menschen und Organisationen im Protestcamp.

12:00-14:00 Uhr
# 500 Jahre Kolonialisierung Mexikos: Drei Gäste berichten aus ihren Perspektiven in einem Interview-Format unter anderem über Kolonialisierung allgemein sowie in Mexio im Speziellen, zur aktuellen Situation vor Ort, zu Organisierung und Kämpfen der indigenen Gemeinden in Mexiko gegen die koloniale Gewalt, zu den Zapatistas als antirassistische und antikoloniale Bewegung sowie deren aktuelle Weltreise. Dazu eine großartige Auswahl an Musik!

17:00-17:30 Uhr
# VON UNTEN Spezial: ¡YA BASTA! Zapatistas in Graz

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen


Die Zapatistas waren auf Einladung des Südwinds vom 4. bis 6. Oktober in Graz. Hier das Programm der Open Space-Konferenz.

Im Rahmen der Konferenz gab Radio Helsinki am 6. Oktober im Explosiv einen Input zum Thema „Freie Radios als Medien des politischen Widerstandes und der Gegenöffentlichkeit“ an.


© Francisco Lion

Die Zapatistas aus Chiapas, dem südöstlichsten Bundesstaat Mexikos, haben sich nach Emiliano Zapata benannt, dem legendären General der mexikanischen Revolution. Ein halbes Jahr nach ihrem Aufstand 1994 haben sie einen bis heute andauernden Waffenstillstand ausgerufen, und widmen sich seither dem Aufbau einer zivilen und autonomen Selbstverwaltung. Nun sind sie zu einer »Reise fürs Leben« aufgebrochen, um den globalen Bedrohungen unserer Gegenwart mit einer weltweiten Vernetzung zur Rettung des Planeten und der Menschheit zu begegnen.

Chiapas 1998, © Pedro Valtierra

Die »Reise fürs Leben« ist eine radikal neue Initiative für eine bessere Welt, die damit beginnt, einander zuzuhören. In den Worten einer zapatistischen Erklärung: »Wir brechen auf, die Welt zu bereisen, nicht auf der Suche nach Verschiedenartigkeit noch nach Überlegenheit, nach Konfrontation, und noch viel weniger nach Vergebung und Mitleid. Wir ziehen los, um zu finden, was uns gleich macht. Nicht nur die Menschlichkeit, sondern auch und vor allem den gemeinsamenTraum, den wir als Menschheit teilen: die Suche nach Freiheit.«

Zapatistischer Besuch im Radio Helsinki Funkhaus © Radio Helsinki

Österreich wird damit zum Ausgangspunkt einer zapatistischen Weltreise, die einen historischen Wendepunkt im globalen Widerstand gegen spätkapitalistische Ausbeutung, neokoloniale Unterdrückung und die globale Umweltkatastrophe darstellt. Die Einladung nach Europa wurde ermöglicht durch die gemeinsame Anstrengung der zapatistischen Delegierten, unzähliger Aktivist*innen aus den unterschiedlichsten Organisationen und engagierten Menschen aus Kunst, Kultur und Politik.

(Text von zapalotta.org)


© Walther Moser

Radio Helsinki GV und Fest für Vereins-Mitglieder

Freitag, 10.09.2021, 17 Uhr, Explosiv am Bahnhofgürtel 55a

Der neue Vorstand wird von den ordentlichen Mitgliedern von Radio Helsinki gewählt.

WANN?

Freitag, 10.09.2021, 17 Uhr

WO?

Explosiv am Bahnhofgürtel 55a (47.07764 N, 15.41764 E)

Im Anschluss ab ca. 19:30 Uhr, laden wir alle Vereinsmitglieder zu Grill, Tratsch, Getränk und Musik.

Feinste Radio Djanes spielen auf.

DJ-Line-up:

Grrrls DJ Crew | Rosachrom & Top*S |

Gerry Leisure (moonbootz recordings)

Dj con-fused

Wir nehmen keine Lockerung der Covid-19-Regeln für Versammlungen an. Es gilt voraussichtlich die 3G-Regel.


Das VON UNTEN-Sommerprogramm

Die VON UNTEN-Redaktion macht von 2. August bis 2. September eine Sommerpause. Zu den gewohnten Sendezeiten hört ihr eine Auswahl an Sendungen und Beiträgen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN im Gespräch:
Montag, 17 Uhr
Wiederholungen: Dienstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ein Best of der Sendungen aus dem Jahr 2021.

VON UNTEN – das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki:
Mittwoch, 17 Uhr
Wiederholungen: Donnerstag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Ausgewählte Beiträge, die wir 2021 gestaltet haben.

#Stimmlagen – das Infomagazin der Freien Radios in Österreich:
Donnerstag, 17 Uhr
Wiederholungen: Freitag 7.30 Uhr und 12 Uhr

Alle Beiträge der VON UNTEN-Redaktion aus dem Jahr 2021 sowie die Beiträge aller produzierenden Redaktionen zum Schwerpunkt „Tag der Freien Medien“ im Juni 2021.

Das Format Podcasts! (Dienstag 17 Uhr, Wiederholungen Mittwoch 7.30 Uhr und 12 Uhr), mit einer VON UNTEN-Auswahl von Podcasts unserer Kolleg:innen beim Bündnis Alternativer Medien sowie anderer Podcaster:innen, entfällt von 3. bis 25. August. Ab 31. August gibt es wieder neue Ausgaben.


Ab 6. September gibt es wieder neues Programm aus der VON UNTEN-Redaktion.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer.