genderfrequenz - sozialpolitisch, feministisch, unbeugsam!

WH: Gender, Affect, and Politics: Public Feelings and How to Study Them

Sendetermin 02.03.2021 13:00 bis 14:00
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Feature/Magazin

Volles Programm erwartet euch in dieser Ausgabe der genderfrequenz:


Wir starten mit Teil 1 der englischsprachigen Miniserie Gender, Affect, and Politics, gestaltet von der Forschungsgruppe "Intimate Readings" an der Universität Graz (Details siehe unten).

Außerdem stellen wir euch zwei 2020 erschienene Bücher vor:
"Selbstachtung" ist ein Sammelband mit ausgewählten Reden und Essays der US-amerikanischen Schriftstellerin Tony Morrison, die sich sowohl in ihrem Romanen als auch in ihrer Arbeit als Literaturwissenschaftlerin mit Rassismus und "race" als Kategorie auseinandergesetzt hat.

Fragen zu Umverteilung von Zeit, (Care-) Arbeit und damit auch Geld thematisiert die Autorin und Arbeitsmarktexpertin Veronika Bohrn Mena in "Leistungsklasse. Wie Frauen uns unbedankt und unerkannt durch alle Krisen tragen".

Wir haben in beide Bücher reingelesen.

Eine neue Ausgabe von Umagaunan mit Kaya sowie grandiose Musik dürfen natürlich auch nicht fehlen.


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Gender, Affect, and Politics - Episode 1: Public Feelings and How to Study Them

Gender, Affect, and Politics is a 3-Part Series by the Intimate Readings Research Group at the University of Graz.
In the first episode, Silvia Schultermandl and Dijana Simić give an introduction to the academic field of affect studies in order to illustrate the potentials of studying emotions as political phenomena. By introducing different creative writing tools, affect studies scholar Ann Cvetkovich invites us to reflect on how certain historical and political events feel. Furthermore, May Friedman and Ahmet Atay explore particular public feelings of loneliness and fear by discussing the heightened struggles already marginalized communities face in times of a pandemic.

Hosts: Silvia Schultermandl, Dijana Simić
Music: Planningtorock – “Let’s Talk About Gender Baby”, K. Flay – “Sister”
Editing: Diana Brunnthaler
Literature: Rita Felski – “Beyond Feminist Aesthetics”, Nancy Fraser – “Rethinking the Public Sphere”, Michael Warner – “Publics and Counterpublics”, Brian Massumi – “Parables for the Virtual”, Deborah Gould – “On Affect and Protest”, Ann Cvetkovich & Karin Michalski – “The Alphabet of Feeling Bad”

The Intimate Readings Research Group at the University of Graz
Literary and cultural studies scholars Jana Aresin, Heike Paul (University of Erlangen-Nuremberg, Germany), Silvia Schultermandl, Dijana Simić, and Si Sophie Pages Whybrew (University of Graz, Austria) form the Intimate Readings Research Group. The group emerged in 2020 as part of the Elisabeth-List-Fellowship-Programm for Gender Research at the University of Graz. They use affect studies as a means to discuss the relationship between emotions and politics on the one hand and representations of gender and sexuality in different media on the other.

Further information: https://fellowship-geschlechterforschung.uni-graz.at/en/projects/affective-and-gendered-belongings/

Episode 2 | March 21st, 2021 | Literature, Social Media, and Affective Worldmaking
Episode 3 | April 18th, 2021 | “Feeling Bad? It Might Be Political!” – Interview with Ann Cvetkovich

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Geschlecht, Affekt und Politik - Teil 1: Öffentliche Gefühle
"Geschlecht, Affekt und Politik" ist eine dreiteilige Serie der Forschungsgruppe "Intimate Readings" an der Universität Graz.
In der ersten Folge geben die Amerikanistin Silvia Schultermandl und die Slawistin Dijana Simić eine Einführung in das Forschungsfeld der Affekt-Studien, um zu zeigen, auf welche Art und Weise man Emotionen als politische Phänomene untersuchen kann.
Im Anschluss stellt die bekannte Affekt-Forscherin Ann Cvetkovich einige Methoden des kreativen Schreibens vor und lädt das Publikum ein, darüber nachzudenken, wie bestimmte historische und politische Ereignisse sich „anfühlen“. Zudem erkunden May Friedman und Ahmet Atay sogenannte „public feelings“ – also öffentliche Gefühle. Sie sprechen über Einsamkeit, Angst und die verstärkten Unsicherheiten, mit denen bereits marginalisierter Gruppen in Zeiten der aktuellen Pandemie konfrontiert sind.

Die Literatur- und Kulturwissenschaftler_innen Jana Aresin, Heike Paul (von der Universität Erlangen-Nürnberg), Silvia Schultermandl, Dijana Simić und Si Sophie Pages Whybrew (von der Universität Graz) bilden die Forschungsgruppe „Intimate Readings“. Die Gruppe entstand 2020 im Rahmen des Elisabeth-List-Fellowship-Programms für Geschlechterforschung an der Universität Graz. Mithilfe der Affekt-Studien untersuchen die Forscher_innen einerseits das Verhältnis zwischen Emotion und Politik sowie andererseits die Repräsentation von Geschlecht und Sexualität in unterschiedlichen Medien.




Information zur Sendereihe

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genderfrequenz Redaktion


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